Die Frage, ob Gott sich mit irdischer Vernunft erklären oder beweisen ließe und ob er dann noch Gott wäre, berührt einenen Punkt der Theologie und Philosophie. Viele Denker argume... [mehr]
Dein Gedankengang ist philosophisch sehr relevant und wird in der Theologie und Religionsphilosophie intensiv diskutiert. Die Tatsache, dass Gottes Existenz sich nicht mit Vernunft oder wissenschaftlichen Methoden beweisen lässt, wird von manchen als Hinweis darauf gesehen, dass es Gott vielleicht gar nicht gibt. Andere argumentieren, dass Gott per Definition transzendent ist und sich daher dem menschlichen Erkenntnisvermögen entzieht. Es gibt also zwei Hauptpositionen: 1. **Agnostizismus/Atheismus:** Weil es keinen überzeugenden Beweis für die Existenz Gottes gibt, ist es vernünftig, an seiner Existenz zu zweifeln oder sie zu verneinen. Dies ist die Position vieler Atheisten und Agnostiker. 2. **Glaube als Voraussetzung:** Andere vertreten die Ansicht, dass Glaube gerade dort beginnt, wo Beweise enden. Für sie ist Gott nicht Gegenstand der Vernunft, sondern des Glaubens. Die Möglichkeit, dass es Gott gar nicht gibt, ist also eine logische Konsequenz aus der fehlenden Beweisbarkeit – aber kein zwingender Schluss. Es bleibt letztlich eine Frage der persönlichen Überzeugung und des Glaubens.
Die Frage, ob Gott sich mit irdischer Vernunft erklären oder beweisen ließe und ob er dann noch Gott wäre, berührt einenen Punkt der Theologie und Philosophie. Viele Denker argume... [mehr]
Immanuel Kantfragt die Möglichkeit eines Gottesbeweises kritisch, weil er zeigen möchte, dass die menschliche Vernunft prinzipiell nicht in der Lage ist, die Existenz Gottes durch theoretisc... [mehr]
Thomas von Aquin (1225–1274) war ein bedeutender mittelalterlicher Theologe und Philosoph. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Scholastik und prägte die christliche Philosophie... [mehr]
Deine Überlegung spricht einen zentralen Punkt der Religionsphilosophie an: Viele Religionen bieten Antworten auf Fragen, die über das rein Rational-Erklärbare hinausgehen – etwa... [mehr]
Viele Menschen wenden sich Religionen und dem Glauben an Gott zu, weil sie Antworten auf Fragen suchen, die über das hinausgehen, was mit menschlicher Vernunft, Wissenschaft oder alltägliche... [mehr]
Im Werk „Kritik der reinen Vernunft“ untersucht Immanuel Kant die Möglichkeiten, Grenzen und Bedingungen menschlicher Erkenntnis. Mit „Kritik“ meint Kant keine bloße... [mehr]
Der sogenannte "ontologische Gottesbeweis" von Anselm von Canterbury findet sich im 2. und 3. Kapitel seines Werkes "Proslogion" (um 1077/78). Der originale Wortlaut ist auf Latein... [mehr]
David Hume und Immanuel Kant vertreten grundlegend unterschiedliche Ansichten über die Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen: **Hume:** Hume sieht die Vernunft als untergeordnet in morali... [mehr]
Nach David Humes Moraltheorie kommt der Vernunft (reason) eine begrenzte, aber wichtige Rolle zu. Hume unterscheidet klar zwischen Vernunft und Gefühl (sentiment) und betont, dass moralische Urte... [mehr]
Die Ansichten von David Hume und Immanuel Kant über die Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen unterscheiden sich grundlegend, weisen aber auch einige Gemeinsamkeiten auf. **Unterschiede:**... [mehr]