Keines von beidem ist ethisch akzeptabel; wenn du „Whale Fall“ meinst, ist das der natürlichere und damit klar weniger problematische Vorgang, weil dabei kein zusätzliches Leid a...
Stellungnahme zum qualitativen Utilitarismus von Mill.
Antwort vomDer qualitative Utilitarismus von John Stuart Mill unterscheidet sich vom klassischen utilitaristischen Ansatz, der vor allem dieität des Glücks in den Vordergrund stellt. Mill argumentiert, dass nicht alle Freuden gleichwertig sind und dass einige Freuden qualitativ überlegen sind. Er führt die Unterscheidung zwischen höheren und niedrigeren Freuden ein. Höhere Freuden sind intellektuelle und moralische Vergnügungen, während niedrigere Freuden eher körperlicher Natur sind. Mill glaubt, dass die Menschen, die beide Arten von Freuden erfahren haben, in der Lage sind, die höheren Freuden als wertvoller zu erachten. Ein zentrales Argument Mills ist, dass das Streben nach höheren Freuden zu einem erfüllteren und sinnvolleren Leben führt. Er betont, dass die Qualität der Erfahrungen entscheidend ist, um das wahre Glück zu erreichen. Dies steht im Gegensatz zu einer rein quantitativen Betrachtung des Glücks, die nur die Anzahl der Freuden zählt, ohne deren Art zu berücksichtigen. Insgesamt bietet Mills qualitativer Utilitarismus eine differenzierte Perspektive auf das Glück, indem er die Bedeutung von Bildung, Kultur und moralischen Werten hervorhebt und somit eine tiefere ethische Dimension in die utilitaristische Theorie einbringt.
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