Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Ein Aderlass ist ein medizinisches Verfahren, bei dem eine bestimmte Menge Blut aus dem Körper entnommen wird. Traditionell wurde er zur Behandlung verschiedener Krankheiten eingesetzt, heute wird er jedoch seltener angewendet und meist nur in bestimmten medizinischen Kontexten. Hier sind die grundlegenden Schritte, wie ein Aderlass funktioniert: 1. **Vorbereitung**: Der Patient wird über das Verfahren informiert und es wird sichergestellt, dass er für den Aderlass geeignet ist. In einigen Fällen sind Blutuntersuchungen erforderlich, um den Gesundheitszustand zu überprüfen. 2. **Entnahmeort**: Der Arzt wählt eine geeignete Stelle für die Blutentnahme, häufig eine Vene im Arm. 3. **Desinfektion**: Die Haut an der Entnahmestelle wird desinfiziert, um das Risiko einer Infektion zu minimieren. 4. **Blutentnahme**: Mit einer Nadel wird das Blut entnommen. Die Menge kann variieren, je nach dem Grund für den Aderlass. In der Regel werden zwischen 200 und 500 Millilitern Blut entnommen. 5. **Nachsorge**: Nach der Entnahme wird die Stelle mit einem Verband abgedeckt. Der Patient sollte sich ausruhen und ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. 6. **Überwachung**: Der Gesundheitszustand des Patienten wird nach dem Aderlass überwacht, um sicherzustellen, dass keine Komplikationen auftreten. Der Aderlass kann in bestimmten Fällen, wie bei der Behandlung von Hämochromatose (einer Eisenüberladung im Körper) oder Polycythaemia vera (einer Erkrankung mit erhöhten roten Blutkörperchen), sinnvoll sein. In der modernen Medizin wird er jedoch weniger häufig eingesetzt, da es alternative Behandlungsmethoden gibt.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Eine Sauerstoffsättigung (SpO₂) im Blut unter 90 % gilt in der Regel als medizinischer Notfall und wird als Hypoxämie bezeichnet. Werte zwischen 90 % und 94 % sind bereits kritisch und sollt... [mehr]
Lercanidipin ist ein Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt wird. Nach der oralen Einnah wird Lercanidipin relativ schnell aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen. **Zeit b... [mehr]
Hämolyse bezeichnet die Auflösung oder Zerstörung von roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Dabei wird der rote Blutfarbstoff Hämoglobin aus den Zellen freigesetzt und gelangt... [mehr]
Eine Bluttransfusion ist ein medizinisches Verfahren, bei dem einem Patienten Blut oder Blutbestandteile (wie rote Blutkörperchen, Plasma oder Blutplättchen) über eine Vene verabreicht... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Amlodin ist ein sogenannter Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck und bestimmten Herzkrankheiten eingesetzt wird. Nach der Einnahme einer Tablette wird der Wirkstoff im Magen-Darm-... [mehr]
Der Wirkstoff von Opipramol (Opipramolhydrochlorid) ist nach oraler Einnahme in der Regel innerhalb von etwa 1 bis 2 Stunden im Blut nachweisbar. Die maximale Plasmakonzentration (Cmax) wird meist nac... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]