Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Bei Urolithiasis (Harnsteinerkrankung) gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, abhängig von Größe, Lage, Zusammensetzung der Steine und den Beschwerden des Patienten. Die wichtigsten Therapieoptionen sind: 1. **Konservative Therapie** - **Abwarten und Beobachten:** Kleine Steine (<5 mm) können oft spontan abgehen. Unterstützend wird viel Flüssigkeit empfohlen. - **Medikamentöse Steinexpulsion:** Medikamente wie Alpha-Blocker (z.B. Tamsulosin) können den Steinabgang erleichtern. - **Schmerztherapie:** Analgetika (z.B. NSAR) zur Linderung der Koliken. 2. **Interventionelle und operative Verfahren** - **Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL):** Zertrümmerung der Steine durch Stoßwellen von außen, geeignet für bestimmte Steinarten und -größen. - **Ureterorenoskopie (URS):** Endoskopische Entfernung oder Zertrümmerung von Steinen im Harnleiter oder Nierenbecken. - **Perkutane Nephrolitholapaxie (PCNL):** Operative Entfernung großer oder komplexer Nierensteine über einen kleinen Hautschnitt. - **Offene oder laparoskopische Operation:** Heute selten, nur bei sehr großen oder komplizierten Steinen. 3. **Prävention und Nachsorge** - **Metaphylaxe:** Maßnahmen zur Verhinderung neuer Steine, z.B. Ernährungsumstellung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, ggf. medikamentöse Therapie je nach Steinart. Die Wahl der Therapie richtet sich nach individuellen Faktoren und sollte immer in Absprache mit einem Urologen erfolgen.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]