Was ist therapeutisches Drug Monitoring (TDM)? Nennen Sie vier Beispiele und wann ist TDM angezeigt?

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Therapeutisches Drug Monitoring (TDM) ist ein klinisches Verfahren, das darauf abzielt, die Plasmakonzentrationen von Medikamenten zu überwachen, um deren therapeutische Wirksamkeit zu optimieren und Nebenwirkungen zu minimieren. TDM wird häufig bei Medikamenten eingesetzt, die eine enge therapeutische Breite haben, d.h. der Unterschied zwischen der minimalen effektiven Dosis und der minimalen toxischen Dosis ist gering. Vier Beispiele für Medikamente, bei denen TDM häufig angewendet wird, sind: 1. **Digoxin** – zur Behandlung von Herzinsuffizienz und bestimmten Herzrhythmusstörungen. 2. **Lithium** – zur Behandlung von bipolaren Störungen. 3. **Antiepileptika** (z.B. Phenytoin, Valproat) – zur Kontrolle von Anfällen. 4. **Aminoglykoside** (z.B. Gentamicin) – zur Behandlung von schweren bakteriellen Infektionen. Ein TDM ist angezeigt, wenn: - Die Plasmakonzentration des Medikaments eng mit der therapeutischen Wirkung und den Nebenwirkungen korreliert. - Es eine hohe interindividuelle Variabilität in der Pharmakokinetik des Medikaments gibt. - Der Patient Anzeichen von Über- oder Unterdosierung zeigt. - Der Patient zusätzliche Medikamente einnimmt, die Wechselwirkungen verursachen können.

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