Azathioprin ist ein Immunsuppressivum, das häufig bei Autoimmunerkrankungen oder nach Organtransplantationen eingesetzt wird. Grundsätzlich ist bei der Einnahme von Azathioprin Vorsicht im U... [mehr]
Ein niedriger TSH-Wert (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) außerhalb des Normbereichs weist auf eine mögliche Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) hin. Azathioprin ist ein Immunsuppressivum, das häufig bei Autoimmunerkrankungen eingesetzt wird, zum Beispiel bei Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder Autoimmunhepatitis. Azathioprin beeinflusst in der Regel nicht direkt die Schilddrüsenfunktion. Ein niedriger TSH-Wert ist also meist unabhängig von der Azathioprin-Einnahme und sollte separat abgeklärt werden. Eine unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion kann jedoch das Risiko für Herzrhythmusstörungen, Osteoporose und andere Komplikationen erhöhen, insbesondere wenn bereits andere Grunderkrankungen oder eine immunsuppressive Therapie vorliegen. **Wichtige Punkte:** - Ein niedriger TSH-Wert sollte immer ärztlich abgeklärt werden, unabhängig von der Azathioprin-Einnahme. - Die Kombination aus Schilddrüsenüberfunktion und Immunsuppression kann das Risiko für Infektionen oder andere Komplikationen erhöhen. - Es ist wichtig, die Ursache des niedrigen TSH-Werts (z.B. Morbus Basedow, autonome Adenome, Überdosierung von Schilddrüsenhormonen) zu klären. **Empfehlung:** Bitte wende dich an deine behandelnde Ärztin oder deinen behandelnden Arzt, um die Ursache des niedrigen TSH-Werts zu klären und das weitere Vorgehen zu besprechen. Nur so kann eine optimale und sichere Behandlung gewährleistet werden. Weitere Informationen zu Azathioprin findest du z.B. auf [Gelbe Liste](https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Azathioprin_109) und zu Schilddrüsenerkrankungen auf [Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie](https://www.endokrinologie.net/).
Azathioprin ist ein Immunsuppressivum, das häufig bei Autoimmunerkrankungen oder nach Organtransplantationen eingesetzt wird. Grundsätzlich ist bei der Einnahme von Azathioprin Vorsicht im U... [mehr]
Die Einnahme von L-Thyroxin (Levothyroxin) in wechselnden Dosierungen – zum Beispiel an zwei Tagen 50 µg (Mikrogramm, nicht Milligramm!) und an den anderen Tagen 37,5 µg – ist... [mehr]
Ja, L-Thyroxin (Levothyroxin), ein synthetisches Schilddrüsenhormon, kann den Cholesterinspiegel senken – insbesondere bei Menschen mit einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose).... [mehr]
Wassereinlagerungen (Ödeme) können bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) tatsächlich auftreten. Die Schilddrüse produziert Hormone, die den Stoffwechsel reguliere... [mehr]
Die Dosierung von Azathioprin richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung, dem individuellen Ansprechen und der Verträglichkeit. Üblicherweise liegt die Anfangsdosis bei Erwachsenen bei 1&nd... [mehr]