Führt eine Schilddrüsenunterfunktion zu Wassereinlagerungen?

Antwort

Wassereinlagerungen (Ödeme) können bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) tatsächlich auftreten. Die Schilddrüse produziert Hormone, die den Stoffwechsel regulieren. Bei einer Unterfunktion werden zu wenige dieser Hormone gebildet, was verschiedene Körperfunktionen verlangsamt. Typische Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind unter anderem: - Müdigkeit - Gewichtszunahme - Kälteempfindlichkeit - Trockene Haut - Haarausfall - Verstopfung - Wassereinlagerungen, besonders im Gesicht, an den Augenlidern und an den Beinen Die Wassereinlagerungen entstehen, weil der verlangsamte Stoffwechsel den Flüssigkeitshaushalt im Körper beeinflusst. Es kann zu einer sogenannten Myxödem-Bildung kommen, bei der sich eine teigige Schwellung der Haut zeigt. Wenn du den Verdacht hast, an einer Schilddrüsenunterfunktion zu leiden, sollte ein Arzt die Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4) im Blut bestimmen. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Schilddrüsenhormonen, wodurch sich die Symptome meist deutlich bessern. Weitere Informationen findest du z.B. bei der [Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie](https://www.endokrinologie.net/hypothyreose.php).

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