Besteht bei Antiphospholipid-Syndrom ein höheres Risiko bei einer Lungenszintigraphie?

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Beim Antiphospholipid-Syndrom (APS) besteht ein erhöhtes Risiko für Thrombosen, insbesondere für Lungenembolien. Die Lungenszintigraphie ist ein bildgebendes Verfahren, das zur Diagnose von Lungenembolien eingesetzt wird. Das Verfahren selbst ist in der Regel sicher und nicht-invasiv. Es wird eine geringe Menge radioaktiver Substanz injiziert, um die Durchblutung und Belüftung der Lunge darzustellen. Das Risiko einer Lungenszintigraphie ist bei APS-Patienten nicht grundsätzlich höher als bei anderen Patienten. Die verwendeten radioaktiven Substanzen sind in sehr niedriger Dosierung und verursachen normalerweise keine Komplikationen. Allerdings kann das Risiko für Komplikationen durch die Grunderkrankung (z. B. bestehende Thrombosen oder Embolien) erhöht sein, aber nicht durch die Szintigraphie selbst. Wichtiger ist, dass bei APS-Patienten die Indikation zur Lungenszintigraphie sorgfältig gestellt wird, da sie häufiger an Lungenembolien leiden. Die Untersuchung dient also eher der Diagnosesicherung als dass sie ein zusätzliches Risiko darstellt. Zusammengefasst: Die Lungenszintigraphie ist auch bei APS-Patienten ein sicheres Verfahren und birgt kein erhöhtes Risiko durch die Grunderkrankung. Das Hauptrisiko bei APS besteht in der Erkrankung selbst, nicht im diagnostischen Verfahren. Weitere Informationen zum APS findest du z.B. bei der [Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie](https://dgrh.de/Start/Erkrankungen/Antiphospholipid-Syndrom.html).

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