Wie wird eine Knochendichtemessung durchgeführt?

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Eine Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie genannt, wird meist mit der sogenannten DXA-Methode (Dual-Röntgen-Absorptiometrie) durchgeführt. Dabei läuft die Untersuchung folgendermaßen ab: 1. **Vorbereitung:** Du musst dich auf eine Liege legen, meist in Rückenlage. Metallische Gegenstände (z.B. Gürtel, Schmuck) sollten abgelegt werden, da sie das Messergebnis verfälschen können. 2. **Messung:** Ein spezielles Röntgengerät fährt langsam über bestimmte Körperregionen, meist die Lendenwirbelsäule und die Hüfte. Es sendet zwei unterschiedlich starke Röntgenstrahlen aus. Die Strahlen werden unterschiedlich stark vom Knochen und vom Weichteilgewebe absorbiert. 3. **Auswertung:** Ein Computer berechnet aus den Messwerten die Knochendichte. Das Ergebnis wird als T-Wert angegeben, der angibt, wie stark deine Knochendichte von der eines gesunden jungen Erwachsenen abweicht. Die Untersuchung ist schmerzfrei, dauert meist nur wenige Minuten und die Strahlenbelastung ist sehr gering. Sie wird vor allem zur Diagnose von Osteoporose eingesetzt.