Gibt es eine Wechselwirkung zwischen Kaffee und Lercanidipin, wenn um 6:00 eine Tasse schwarz getrunken und um 7:00 Lercanidipin eingenommen wird?

Antwort

Kaffee (bzw. Koffein) und Lercanidipin können miteinander wechselwirken, da beide Substanzen den Blutdruck beeinflussen. Lercanidipin ist ein Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt wird. Koffein kann kurzfristig den Blutdruck erhöhen. Wichtiger ist jedoch die Wechselwirkung von Lercanidipin mit Grapefruitsaft, nicht mit Kaffee. Grapefruitsaft kann die Wirkung von Lercanidipin deutlich verstärken, da er den Abbau des Medikaments in der Leber hemmt. Kaffee hat diesen Effekt nicht. Wenn du um 6:00 Uhr eine Tasse schwarzen Kaffee trinkst und um 7:00 Uhr Lercanidipin einnimmst, ist das in der Regel unproblematisch. Es gibt keine klinisch relevanten Wechselwirkungen zwischen Koffein und Lercanidipin, die bei diesem Einnahmeabstand zu erwarten wären. Dennoch kann Koffein individuell den Blutdruck beeinflussen, was bei Bluthochdruckpatienten beachtet werden sollte. **Fazit:** Die Einnahme von Lercanidipin eine Stunde nach einer Tasse schwarzem Kaffee ist normalerweise unbedenklich. Achte aber darauf, Grapefruitsaft zu meiden und sprich im Zweifel mit deinem Arzt oder Apotheker, besonders wenn du empfindlich auf Koffein reagierst oder weitere Medikamente einnimmst. Weitere Informationen zu Lercanidipin findest du z.B. auf [Gelbe Liste](https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Lercanidipin_183).

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