Ist eine O2-Druckkammer zur Behandlung von Plussymptomen beim Upper Motor Neuron Syndrom geeignet?

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Eine O₂-Druckkammer (hyperbare Sauerstofftherapie, HBOT) ist zur Behandlung von Plussymptomen eines Upper Motor Neuron Syndroms (z. B. Spastik, gesteigerte Muskeleigenreflexe, pathologische Reflexe) nicht geeignet und nicht Teil der evidenzbasierten neurologischen Therapie. Die Behandlung von Plussymptomen bei einem Upper Motor Neuron Syndrom erfolgt in der Regel medikamentös (z. B. Baclofen, Tizanidin, Botulinumtoxin) und durch Physiotherapie. Die hyperbare Sauerstofftherapie wird in der Neurologie nur bei sehr speziellen Indikationen eingesetzt, etwa bei Kohlenmonoxidvergiftung, Gasembolien oder bestimmten Formen des Tauchunfalls, aber nicht zur Behandlung von Spastik oder anderen Plussymptomen eines Upper Motor Neuron Syndroms. Weitere Informationen zur hyperbaren Sauerstofftherapie findest du z. B. bei der [Deutschen Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin](https://www.gtuem.org/hyperbare-sauerstofftherapie-hbot-201.html).

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