Nicht grundsätzlich – bei gesunden Erwachsenen gilt Kreatin in üblicher Dosierung meist als sicher. Typisch untersucht sind etwa 3–5 g täglich oder kurzzeitig eine Ladephase...
Kann Toxicodendron Herzrhythmusstörungen auslösen?
Antwort vomToxicodendron (auch bekannt als Giftsumach, z.B. Toxicodendron quercifolium oder Toxicodendron radicans) ist eine Pflanzengattung, deren homöopathische Zubereitungen (meist als "Rhus toxicodendron" bezeichnet) in der Alternativmedizin verwendet werden. In der Schulmedizin ist bekannt, dass der Kontakt mit der Pflanze starke Hautreaktionen (Kontaktdermatitis) auslösen kann. Bezüglich Herzrhythmusstörungen: In der wissenschaftlichen Literatur gibt es keine belastbaren Hinweise darauf, dass homöopathisch verdünnte Präparate von Toxicodendron Herzrhythmusstörungen verursachen. Die toxikologischen Effekte der Pflanze selbst (bei Aufnahme größerer Mengen oder Kontakt mit dem Pflanzensaft) betreffen vor allem die Haut und Schleimhäute, nicht das Herz. Allerdings können bei jeder Substanz – auch bei homöopathischen Mitteln – individuelle Unverträglichkeiten oder allergische Reaktionen auftreten. Bei Unsicherheiten oder dem Auftreten von Herzrhythmusstörungen sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden, da diese viele verschiedene Ursachen haben können. Zusammengefasst: Es gibt keine bekannten oder dokumentierten Fälle, in denen Toxicodendron direkt Herzrhythmusstörungen ausgelöst hat. Bei Beschwerden sollte jedoch immer ein Arzt konsultiert werden.