Bei Dekubitus nennt man die besonders gefährdeten Hautstellen „prädestinierte Stellen“ oder auch „prädilektierte Stellen“. Das sind Körperbereiche, an denen... [mehr]
Ein Therapieplan für Dekubitus am Kreuzbein sollte mehrere Aspekte berücksichtigen, um die Wundheilung zu fördern und weitere Schäden zu vermeiden. Hier sind einige wichtige Punkte: 1. **Druckentlastung**: - Regelmäßige Positionswechsel (alle 2 Stunden). - Verwendung von speziellen Matratzen oder Kissen (z.B. Weichlagerungssysteme). 2. **Wundversorgung**: - Reinigung der Wunde mit physiologischer Kochsalzlösung oder speziellen Wundreinigern. - Anwendung von geeigneten Wundauflagen (z.B. Hydrogele, Schaumstoffverbände), die die Wundheilung unterstützen und die Feuchtigkeit regulieren. 3. **Hautpflege**: - Tägliche Inspektion der Haut, insbesondere an Druckstellen. - Verwendung von Hautschutzmitteln, um die Haut vor Feuchtigkeit und Reibung zu schützen. 4. **Ernährung**: - Sicherstellung einer proteinreichen Ernährung zur Unterstützung der Wundheilung. - Ausreichende Flüssigkeitszufuhr. 5. **Physiotherapie**: - Mobilisation und gezielte Übungen zur Verbesserung der Durchblutung und zur Stärkung der Muskulatur. 6. **Schmerzmanagement**: - Bei Bedarf Schmerzmittel verabreichen, um die Mobilisation zu erleichtern. **Verbandwechsel**: - Der Verbandwechsel sollte je nach Wundzustand und Art des Verbandes erfolgen (in der Regel alle 1-3 Tage). - Vor dem Wechsel sollten die Hände gründlich gewaschen und desinfiziert werden. - Bei der Entfernung des alten Verbandes vorsichtig vorgehen, um die Wunde nicht zu reizen. - Nach der Reinigung der Wunde den neuen Verband anlegen, dabei auf die richtige Technik und Hygiene achten. Es ist wichtig, den Therapieplan individuell anzupassen und regelmäßig zu überprüfen, um den Heilungsprozess optimal zu unterstützen. Bei schwerwiegenden Fällen sollte ein Facharzt oder Wundexperte konsultiert werden.
Bei Dekubitus nennt man die besonders gefährdeten Hautstellen „prädestinierte Stellen“ oder auch „prädilektierte Stellen“. Das sind Körperbereiche, an denen... [mehr]
Medikamente müssen oft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, weil viele Krankheiten oder Beschwerden nicht mit einer einzigen Dosis geheilt oder ausreichend behandelt werden... [mehr]
Ja, Rückschläge oder Schwankungen im Verlauf einer medikamentösen Therapie bei körperlichen Erkrankungen sind durchaus normal. Der Heilungsprozess verläuft selten linear, und... [mehr]
Ja, Suizidgedanken solltest du möglichst frühzeitig in einer Therapie ansprechen – idealerweise bereits beim ersten Termin. Das ist wichtig, weil dein:e Therapeut:in so besser einsch&a... [mehr]
Langzeiteinnahme bezeichnet die regelmäßige und fortlaufende Einnahme eines Medikaments oder einer Substanz über einen längeren Zeitraum, meist über Wochen, Monate oder sogar... [mehr]
Gallensteine können auf verschiedene Weise behandelt werden, je nach Art, Größe, Anzahl der Steine und den Beschwerden. Eine vollständige Auflösung ist jedoch nicht immer m&o... [mehr]