Für welche Krankheiten ist eine Tagesklinik möglich?

Antwort

Eine Tagesklinik ist für viele verschiedene Krankheitsbilder geeignet, bei denen eine intensive Behandlung notwendig ist, aber keine durchgehende stationäre Überwachung rund um die Uhr erforderlich ist. Typische Erkrankungen und Situationen, bei denen eine Behandlung in einer Tagesklinik möglich oder sinnvoll ist, sind: **Psychische Erkrankungen:** - Depressionen - Angststörungen - Bipolare Störungen - Schizophrenie (in stabilen Phasen) - Essstörungen (z. B. Magersucht, Bulimie) - Persönlichkeitsstörungen - Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) - Zwangsstörungen **Neurologische Erkrankungen:** - Schlaganfall-Nachbehandlung (Rehabilitation) - Multiple Sklerose (MS) - Parkinson-Krankheit (Therapieanpassung, Reha) - Epilepsie (Einstellung, Diagnostik) **Suchtkrankheiten:** - Alkoholabhängigkeit (Entwöhnung, Nachsorge) - Medikamentenabhängigkeit - Drogenabhängigkeit **Kinder- und Jugendpsychiatrie:** - Verhaltensauffälligkeiten - Entwicklungsstörungen - Schulverweigerung - Autismus-Spektrum-Störungen **Weitere Bereiche:** - Schmerztherapie (chronische Schmerzen) - Onkologische Tageskliniken (z. B. Chemotherapie) - Geriatrische Tageskliniken (Altersmedizin, Mobilisierung) - Kardiologische Tageskliniken (Herzkrankheiten, Nachsorge) Ob eine Tagesklinik im Einzelfall geeignet ist, hängt von der Schwere der Erkrankung, der Notwendigkeit einer nächtlichen Überwachung und den individuellen Lebensumständen ab. Die Entscheidung trifft in der Regel der behandelnde Arzt oder Therapeut gemeinsam mit dem Patienten. Weitere Informationen findest du beispielsweise auf den Seiten von [Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)](https://www.dgppn.de/) oder bei [NetDoktor](https://www.netdoktor.de/therapien/tagesklinik/).

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