Beeinflusst eine akute Stresssituation wie eine Panikattacke die Werte von Nüchterninsulin und Nüchternglucose?

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Ja, eine akute Stresssituation wie eine Panikattacke kann die Werte von Nüchterninsulin und Nüchternblutzucker verfälschen. Bei Stress schüttet der Körper Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol aus. Diese Hormone bewirken, dass die Leber gespeicherte Glukose (Glykogen) ins Blut abgibt, um dem Körper schnell Energie bereitzustellen („Fight-or-Flight“-Reaktion). Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel an. Gleichzeitig kann Stress auch die Insulinwirkung beeinträchtigen (Insulinresistenz), sodass der Blutzucker noch weiter ansteigt. Das bedeutet: Wenn du kurz vor oder während einer Blutabnahme für Nüchternwerte eine akute Stressreaktion hast, können sowohl der Nüchternblutzucker als auch das Nüchterninsulin höher ausfallen als unter normalen, entspannten Bedingungen. Die Werte spiegeln dann nicht deinen „echten“ Stoffwechselzustand im Ruhezustand wider. Für eine möglichst genaue Bestimmung von Nüchternwerten ist es daher wichtig, vor der Blutabnahme ruhig und entspannt zu sein.

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