Weder klar gut noch klar schlecht. Eher okay, wenn: du vorher Schlafmangel hattest du krank bist oder erschöpft warst es ausnahmsweise passiert ist Eher ungünstig, wenn: das öfter vor...
Ist Melatonin als Einschlafhilfe bedenklich?
Antwort vomMelatonin gilt grundsätzlich als relativ sicher, wenn es kurzfristig und in niedrigen Dosierungen als Einschlafhilfe verwendet wird. Es handelt sich um ein körpereigenes Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. In Deutschland ist Melatonin als Arzneimittel zugelassen und rezeptpflichtig, Nahrungsergänzungsmittel mit Melatonin sind nur in sehr niedrigen Dosierungen frei verkäuflich. Mögliche Nebenwirkungen können unter anderem Kopfschmerzen, Schläfrigkeit am nächsten Tag, Schwindel oder Magen-Darm-Beschwerden sein. Bei längerer oder hochdosierter Einnahme sind die Langzeitfolgen noch nicht ausreichend erforscht. Besonders bei Kindern, Schwangeren, Stillenden und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen (z. B. Depressionen, Epilepsie) sollte Melatonin nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden. Melatonin kann außerdem mit anderen Medikamenten wechselwirken. Es sollte nicht leichtfertig oder dauerhaft ohne ärztliche Beratung eingenommen werden. Bei gelegentlichen Schlafproblemen ist es oft sinnvoller, zunächst auf Schlafhygiene und andere nicht-medikamentöse Maßnahmen zu setzen. Weitere Informationen findest du z. B. bei der [Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)](https://www.infektionsschutz.de/mediathek/infografiken/melatonin-als-schlafmittel.html) oder beim [Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)](https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelinformationen/Arzneimittel-Melatonin/_node.html).
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