Die Entwicklung der Pflege im professionellen und familiären Zusammenhang hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert: **Professionelle Pflege:** - Früher lag der Fokus vor a...
Um das Risiko nosokomialer Infektionen bei immobilisierten Patienten zu senken, können folgende Maßnahmen ergriffen werden: 1. **Hygienemaßnahmen**: Strikte Einhaltung der Händehygiene durch das medizinische Personal und Besucher. Regelmäßige Desinfektion von Oberflächen und medizinischen Geräten. 2. **Frühzeitige Mobilisation**: Sofern möglich, sollte eine frühzeitige Mobilisation der Patienten angestrebt werden, um Komplikationen zu vermeiden. 3. **Aseptische Techniken**: Anwendung aseptischer Techniken bei invasiven Eingriffen, wie z.B. dem Legen von Kathetern. 4. **Überwachung und Kontrolle von Kathetern**: Regelmäßige Überprüfung und, wenn nötig, frühzeitiger Wechsel von Kathetern, um das Risiko von Harnwegsinfektionen zu minimieren. 5. **Ernährungsmanagement**: Sicherstellung einer angemessenen Ernährung zur Stärkung des Immunsystems der Patienten. 6. **Impfungen**: Überprüfung und gegebenenfalls Aktualisierung von Impfungen, um das Risiko von Infektionen zu verringern. 7. **Schulung des Personals**: Regelmäßige Schulungen für das medizinische Personal zu den neuesten Richtlinien und Praktiken zur Infektionskontrolle. 8. **Patientenaufklärung**: Information der Patienten und ihrer Angehörigen über die Bedeutung von Hygiene und Präventionsmaßnahmen. 9. **Überwachung von Infektionen**: Implementierung eines Systems zur Überwachung und Analyse von nosokomialen Infektionen, um Trends zu erkennen und gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Durch die Kombination dieser Maßnahmen kann das Risiko nosokomialer Infektionen bei immobilisierten Patienten signifikant reduziert werden.
Die Entwicklung der Pflege im professionellen und familiären Zusammenhang hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert: **Professionelle Pflege:** - Früher lag der Fokus vor a...