Systemischer Lupus erythematodes (SLE) ist eine Autoimmunerkrankung, die durch eine Vielzahl von Laborwerten diagnostiziert und überwacht werden kann. Zu den wichtigsten Laborwerten gehören: 1. **Antinukleäre Antikörper (ANA)**: Fast alle Patienten mit SLE haben positive ANA-Werte. 2. **Anti-dsDNA-Antikörper**: Spezifisch für SLE und oft mit Krankheitsaktivität korreliert. 3. **Anti-Smith-Antikörper (Anti-Sm)**: Hochspezifisch für SLE, aber weniger häufig. 4. **Komplementfaktoren (C3, C4)**: Oft erniedrigt bei aktiver Erkrankung. 5. **Blutbild**: Anämie, Leukopenie und Thrombozytopenie können auftreten. 6. **Nierenfunktionstests**: Erhöhte Kreatinin- und Harnstoffwerte können auf eine Nierenbeteiligung hinweisen. 7. **Urinanalyse**: Proteinurie und zelluläre Zylinder können auf eine Lupusnephritis hinweisen. 8. **Entzündungsmarker**: Erhöhte Werte von C-reaktivem Protein (CRP) und Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) können auf Entzündungen hinweisen, sind aber nicht spezifisch für SLE. Diese Laborwerte helfen bei der Diagnose und Überwachung der Krankheitsaktivität von SLE.