Was ist Gicht und was darf man essen oder vermeiden?

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Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch eine erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut (Hyperurikämie) verursacht wird. Diese erhöhte Harnsäure kann Kristalle in den Gelenken bilden, was zu schmerzhaften Entzündungen führt. Gichtanfälle treten oft plötzlich auf und betreffen häufig das Großzehengelenk, können aber auch andere Gelenke betreffen. ### Ernährung bei Gicht **Lebensmittel, die man meiden sollte:** 1. **Innereien** (Leber, Nieren, Herz) 2. **Fleisch** (insbesondere rotes Fleisch wie Rind, Schwein, Lamm) 3. **Fisch und Meeresfrüchte** (Sardinen, Makrelen, Heringe, Muscheln) 4. **Hülsenfrüchte** (Linsen, Erbsen, Bohnen) 5. **Alkohol** (insbesondere Bier und hochprozentige Spirituosen) 6. **Zuckerhaltige Getränke** (Softdrinks, Fruchtsäfte mit hohem Zuckergehalt) **Lebensmittel, die man in Maßen genießen sollte:** 1. **Geflügel** (Huhn, Pute) 2. **Fettarme Milchprodukte** (Joghurt, Käse) 3. **Vollkornprodukte** (Vollkornbrot, Haferflocken) 4. **Gemüse** (außer purinreiche wie Spinat, Spargel, Blumenkohl) **Lebensmittel, die man bevorzugen sollte:** 1. **Obst** (Kirschen, Beeren, Äpfel) 2. **Gemüse** (außer purinreiche Sorten) 3. **Fettarme Milchprodukte** (Magermilch, fettarmer Joghurt) 4. **Nüsse und Samen** (Mandeln, Walnüsse) 5. **Wasser und ungesüßte Tees** Eine purinarme Ernährung kann helfen, die Harnsäurewerte im Blut zu senken und Gichtanfälle zu vermeiden. Es ist auch wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um die Harnsäureausscheidung zu fördern.

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