Medikamente müssen oft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, weil viele Krankheiten oder Beschwerden nicht mit einer einzigen Dosis geheilt oder ausreichend behandelt werden... [mehr]
Die Fettleberhepatitis, auch als nicht-alkoholische Fettleberhepatitis (NASH) bekannt, ist eine entzündliche Erkrankung der Leber, die mit einer Ansammlung von Fett in der Leber verbunden ist. Die Diagnostik und Therapie umfassen mehrere Schritte: ### Diagnostik 1. **Anamnese und körperliche Untersuchung**: Erfassung von Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes, Hyperlipidämie und Alkoholkonsum. 2. **Laboruntersuchungen**: Blutuntersuchungen zur Bestimmung von Leberenzymen (z.B. ALT, AST), Bilirubin, und anderen Leberwerten. Ein erhöhter Wert von Transaminasen kann auf eine Fettleberhepatitis hinweisen. 3. **Bildgebende Verfahren**: - **Ultraschall**: Häufigste Methode zur Beurteilung von Fettleberveränderungen. - **MRT oder CT**: Können zur genaueren Beurteilung der Leberfettanteile eingesetzt werden. 4. **Leberbiopsie**: In einigen Fällen kann eine Biopsie notwendig sein, um das Ausmaß der Entzündung und Fibrose zu beurteilen. 5. **Nicht-invasive Tests**: Methoden wie der FibroScan oder spezielle Bluttests (z.B. NASH-Score) können zur Abschätzung des Fibrosegrades verwendet werden. ### Therapie 1. **Lebensstiländerungen**: - Gewichtsreduktion durch Diät und Bewegung ist die wichtigste Maßnahme. Ein Gewichtsverlust von 5-10% kann die Lebergesundheit erheblich verbessern. - Gesunde Ernährung: Mediterrane Diät, reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten. 2. **Medikamentöse Therapie**: - Derzeit gibt es keine spezifisch zugelassenen Medikamente für NASH, jedoch werden verschiedene Ansätze untersucht. Medikamente wie Pioglitazon oder Vitamin E können in bestimmten Fällen eingesetzt werden. 3. **Behandlung von Begleiterkrankungen**: Kontrolle von Diabetes, Hyperlipidämie und Bluthochdruck. 4. **Regelmäßige Nachsorge**: Überwachung der Leberwerte und des Krankheitsverlaufs durch regelmäßige Arztbesuche. Die Behandlung sollte individuell angepasst werden, und es ist wichtig, einen Facharzt zu konsultieren, um die beste Vorgehensweise zu bestimmen.
Medikamente müssen oft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, weil viele Krankheiten oder Beschwerden nicht mit einer einzigen Dosis geheilt oder ausreichend behandelt werden... [mehr]
Ja, Rückschläge oder Schwankungen im Verlauf einer medikamentösen Therapie bei körperlichen Erkrankungen sind durchaus normal. Der Heilungsprozess verläuft selten linear, und... [mehr]
Ja, Suizidgedanken solltest du möglichst frühzeitig in einer Therapie ansprechen – idealerweise bereits beim ersten Termin. Das ist wichtig, weil dein:e Therapeut:in so besser einsch&a... [mehr]
Langzeiteinnahme bezeichnet die regelmäßige und fortlaufende Einnahme eines Medikaments oder einer Substanz über einen längeren Zeitraum, meist über Wochen, Monate oder sogar... [mehr]
Gallensteine können auf verschiedene Weise behandelt werden, je nach Art, Größe, Anzahl der Steine und den Beschwerden. Eine vollständige Auflösung ist jedoch nicht immer m&o... [mehr]