Wie erfolgt die Diagnose von Duchenne-Muskeldystrophie?

Antwort

Die Diagnose der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) erfolgt in mehreren Schritten: 1. **Klinische Untersuchung**: Der Arzt untersucht die Symptome, die typischerweise in der frühen Kindheit auftreten, wie Muskelschwäche, Schwierigkeiten beim Laufen oder Treppensteigen und eine verzögerte motorische Entwicklung. 2. **Familienanamnese**: Da DMD eine genetisch bedingte Erkrankung ist, wird die Familiengeschichte erfragt, um festzustellen, ob es in der Familie ähnliche Fälle gibt. 3. **Blutuntersuchung**: Ein erhöhter Kreatinkinase-Spiegel (CK) im Blut kann auf Muskelschäden hinweisen und ist oft ein erster Hinweis auf DMD. 4. **Genetische Tests**: Eine genetische Analyse kann durchgeführt werden, um Mutationen im Dystrophin-Gen nachzuweisen, das für DMD verantwortlich ist. 5. **Muskelbiopsie**: In einigen Fällen kann eine Muskelbiopsie notwendig sein, um das Vorhandensein von Dystrophin im Muskelgewebe zu überprüfen. Die Diagnose sollte von einem Facharzt, meist einem Neurologen oder einem Spezialisten für genetische Erkrankungen, gestellt werden.

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