Stammzellen sind „Ausgangszellen“ des Körpers: Sie können sich selbst erneuern und sich in verschiedene spezialisierte Zelltypen entwickeln – therapeutisch wirklich etablie...
Was ist Adhärenz und wie ist sie mit der antiretroviralen Therapie verbunden?
Antwort vomAdhärenz bezieht sich auf das Ausmaß, in dem Patienten die von ihrem Arzt verschriebenen Medikamente und Behandlungspläne korrekt einhalten. Dies umfasst das regelmäßige Einnehmen der Medikamente zur richtigen Zeit und in der richtigen Dosierung. Im Kontext der antiretroviralen Therapie (ART), die zur Behandlung von HIV/AIDS eingesetzt wird, ist Adhärenz von entscheidender Bedeutung. Eine hohe Adhärenz ist notwendig, um die Viruslast im Körper zu reduzieren, die Immunfunktion zu erhalten und die Entwicklung von Resistenzen gegen die Medikamente zu verhindern. Wenn Patienten die antiretroviralen Medikamente nicht konsequent einnehmen, kann dies zu einer unzureichenden Unterdrückung des Virus führen, was wiederum die Wirksamkeit der Therapie beeinträchtigt und das Risiko der Übertragung des Virus auf andere erhöht. Um die Adhärenz bei der antiretroviralen Therapie zu verbessern, können verschiedene Strategien eingesetzt werden, wie z.B. die Bereitstellung von Unterstützung durch Gesundheitsdienstleister, die Verwendung von Erinnerungsmechanismen (wie Pillendosen oder Apps) und die Einbeziehung von Patienten in die Entscheidungsfindung bezüglich ihrer Behandlung.
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