Bei einer 20-jährigen Person mit einer Wirbelsäulenkrümmung (Skoliose) von 38 Grad, die aktuell beschwerdefrei ist und Sport treibt, ist die Prognose grundsätzlich positiv, aber ni... [mehr]
Ein typischer operativer Eingriff zur Korrektur von Dysgnathie, auch als Kieferfehlstellung bekannt, umfasst mehrere Schritte: 1. **Vorbereitung**: Zunächst erfolgt eine umfassende Diagnostik, die Röntgenaufnahmen, 3D-Scans und gegebenenfalls eine kieferorthopädische Vorbehandlung einschließt. Der Patient wird über den Eingriff, die Risiken und den Heilungsprozess informiert. 2. **Anästhesie**: Der Eingriff wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt, um den Patienten während der Operation schmerzfrei zu halten. 3. **Zugang**: Der Chirurg macht einen Zugang zum Kiefer, oft durch einen Schnitt im Mundraum, um sichtbare Narben zu vermeiden. 4. **Korrektur**: Der Chirurg korrigiert die Fehlstellung, indem er die Kieferknochen repositioniert. Dies kann das Entfernen von Knochen, das Hinzufügen von Knochen oder das Anpassen der Kieferposition umfassen. 5. **Fixierung**: Nach der Korrektur werden die Kiefer in der neuen Position fixiert, häufig mit Platten, Schrauben oder Drähten. 6. **Wundverschluss**: Der Zugang wird sorgfältig vernäht, und der Chirurg sorgt dafür, dass die Wunde gut versorgt ist. 7. **Nachsorge**: Nach dem Eingriff erfolgt eine Überwachung im Krankenhaus, gefolgt von Anweisungen zur Nachsorge, einschließlich Schmerzmanagement, Ernährung und Mundhygiene. 8. **Rehabilitation**: Eine kieferorthopädische Nachbehandlung kann notwendig sein, um die Zähne in die endgültige Position zu bringen und die Funktion zu optimieren. Die genaue Vorgehensweise kann je nach Art und Schwere der Dysgnathie variieren.
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