Wie entstand der Name 'Operation Weserübung' für den deutschen Überfall auf Dänemark und Norwegen 1940?

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Der Name „Operation Weserübung“ für den deutschen Überfall auf Dänemark und Norwegen im April 1940 leitet sich von der Weser, einem Fluss in Norddeutschland, ab. In der deutschen Militärtradition war es üblich, militärische Operationen mit Decknamen zu versehen, die oft geografische oder neutrale Begriffe verwendeten, um die wahren Ziele zu verschleiern. Im Fall von „Weserübung“ steht „Weser“ als Codename für die nördliche Operationsrichtung, da die Weser in Richtung Nordsee fließt und somit symbolisch für den Weg nach Norden, also nach Dänemark und Norwegen, gesehen wurde. Das Wort „Übung“ sollte den Eindruck einer militärischen Übung und nicht einer echten Invasion erwecken, um die Geheimhaltung zu unterstützen. Die genaue Auswahl des Namens erfolgte durch das Oberkommando der Wehrmacht. Ziel war es, einen neutral klingenden Begriff zu wählen, der keine Rückschlüsse auf das eigentliche Operationsziel zuließ. So wurde „Weserübung“ als Deckname für die Invasion Dänemarks und Norwegens festgelegt. Weitere Informationen findest du z.B. hier: [Operation Weserübung – Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Weserübung)