Menschenrechte im Nationalsozialismus?

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Im Nationalsozialismus wurden die Menschenrechte systematisch und massiv verletzt. Die nationalsozialistische Ideologie unter Adolf Hitler führte zu einer Politik der Rassenverfolgung, die insbesondere Juden, aber auch andere Minderheiten wie Sinti und Roma, Homosexuelle, politische Gegner und Menschen mit Behinderungen betraf. Diese Gruppen wurden entrechtet, verfolgt, in Konzentrationslager deportiert und millionenfach ermordet. Die Nürnberger Gesetze von 1935 institutionalisierten die Diskriminierung und Entrechtung der jüdischen Bevölkerung. Während des Zweiten Weltkriegs eskalierte die Verfolgung in den Holocaust, bei dem etwa sechs Millionen Juden ermordet wurden. Die nationalsozialistische Herrschaft war geprägt von einem totalitären Regime, das keine Meinungsfreiheit, keine Versammlungsfreiheit und keine Rechtsstaatlichkeit zuließ. Oppositionelle wurden verfolgt, inhaftiert oder getötet. Die Menschenrechte, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 formuliert wurden, wurden im Nationalsozialismus in keiner Weise respektiert oder geschützt.

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