Im Mittelalter wurde die Frage, wer König wurde, je nach Zeit und Region unterschiedlich entschieden. Grundsätzlich gab es zwei Hauptwege zur Königswürde: Erbfolge und Wahl. **1.... [mehr]
Die Kurfürsten im späteren Mittelalter waren so mächtig aus mehreren Gründen: 1. **Recht zur Königswahl**: Die Goldene Bulle von 1356 bestätigte das exklusive Recht der sieben Kurfürsten (drei geistliche und vier weltliche) zur Wahl des römisch-deutschen Königs. Dieses Wahlrecht verlieh ihnen erheblichen politischen Einfluss. 2. **Territoriale Macht**: Viele Kurfürsten regierten über große und wirtschaftlich bedeutende Territorien. Diese Gebiete boten ihnen nicht nur militärische und wirtschaftliche Ressourcen, sondern auch eine stabile Machtbasis. 3. **Autonomie**: Die Kurfürsten genossen weitgehende Autonomie innerhalb des Heiligen Römischen Reiches. Sie konnten eigene Gesetze erlassen, Steuern erheben und eigene Armeen unterhalten, was ihre Unabhängigkeit und Macht stärkte. 4. **Politische Allianzen**: Durch geschickte Heiratspolitik und Bündnisse konnten die Kurfürsten ihre Macht weiter ausbauen und sichern. Diese Allianzen halfen ihnen, ihre Position sowohl innerhalb des Reiches als auch gegenüber dem König zu stärken. 5. **Einfluss auf den Kaiser**: Da der Kaiser oft auf die Unterstützung der Kurfürsten angewiesen war, um seine Herrschaft zu sichern und durchzusetzen, hatten die Kurfürsten erheblichen Einfluss auf die kaiserliche Politik. Diese Faktoren zusammen machten die Kurfürsten zu einer der mächtigsten Gruppen im Heiligen Römischen Reich.
Im Mittelalter wurde die Frage, wer König wurde, je nach Zeit und Region unterschiedlich entschieden. Grundsätzlich gab es zwei Hauptwege zur Königswürde: Erbfolge und Wahl. **1.... [mehr]
Lyon spielte im Mittelalter eine bedeutende Rolle, sowohl politisch als auch wirtschaftlich und religiös: 1. **Religiöses Zentrum:** Lyon war ein wichtiges kirchliches Zentrum. Bereits seit... [mehr]
Eine Pfalz ist ursprünglich eine befestigte Residenz oder ein Herrschaftssitz eines Königs oder Kaisers im Mittelalter, insbesondere im Heiligen Römischen Reich. Der Begriff stammt vom... [mehr]
Die These, dass Karl der Große (Charlemagne) gar nicht existiert habe, ist eine sogenannte „Phantomzeit-Hypothese“. Diese wurde vor allem vom deutschen Publizisten Heribert Illig in... [mehr]
Ein Komturorden ist ein Ritterorden, bei dem der Titel „Komtur“ (von lateinisch „commendator“ = Verwalter, Befehlshaber) eine bestimmte Rangstufe innerhalb des Ordens bezeichne... [mehr]
Beim sogenannten Kinderkreuzzug von 1212 handelt es sich um ein historisch umstrittenes Ereignis, das von zwei großen Gruppen von Kindern und Jugendlichen aus Frankreich und Deutschland berichte... [mehr]
Die sogenannten Kinderkreuzzüge waren zwei große, aber historisch schwer fassbare Bewegungen im Jahr 1212, bei denen sich Tausende Kinder und Jugendliche aus Frankreich und Deutschland auf... [mehr]
Villard de Honnecourt, ein französischer Baumeister und Zeichner des 13. Jahrhunderts, ist vor allem durch sein Skizzenbuch bekannt, das zahlreiche technische und architektonische Entwürfe e... [mehr]
Die Zünfte, die im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wichtige wirtschaftliche und gesellschaftliche Organisationen für Handwerker und Kaufleute waren, hatten im Laufe der Zeit mit v... [mehr]
Günstige Standorte für die Gründung einer Stadt im Mittelalter zeichneten sich durch mehrere zentrale Merkmale aus: 1. **Nähe zu Wasser**: Flüsse, Seen oder das Meer waren wi... [mehr]