Wie viel Kohle lieferte das Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg an die Schweiz?

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Während des Zweiten Weltkriegs lieferte das Deutsche Reich erhebliche Mengen Kohle an die Schweiz, da die Schweiz selbst kaum über eigene Kohlevorkommen verfügte und auf Importe angewiesen war. Die genauen Mengen variierten von Jahr zu Jahr und hingen stark von den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Nach historischen Quellen, insbesondere dem Bericht der Unabhängigen Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg (Bergier-Kommission), beliefen sich die Kohlelieferungen aus Deutschland an die Schweiz auf folgende Größenordnungen: - **1939:** ca. 1,5 Millionen Tonnen - **1940:** ca. 1,2 Millionen Tonnen - **1941:** ca. 1,1 Millionen Tonnen - **1942:** ca. 1,0 Millionen Tonnen - **1943:** ca. 0,9 Millionen Tonnen - **1944:** ca. 0,7 Millionen Tonnen Insgesamt importierte die Schweiz während des Krieges etwa **6 bis 7 Millionen Tonnen Kohle** aus dem Deutschen Reich. Diese Lieferungen waren für die Schweizer Wirtschaft und Energieversorgung von zentraler Bedeutung. Im Gegenzug exportierte die Schweiz unter anderem Präzisionsinstrumente und andere Güter nach Deutschland. **Quellen:** - [Bergier-Bericht, Band 10: Die Schweiz und die Achsenmächte](https://www.uek.ch/de/publikationen/bericht/online_gesamtbericht.pdf) (PDF, S. 110ff) - [Historisches Lexikon der Schweiz: Kohle](https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/016825/2008-11-13/) Weitere Details und genaue Jahreszahlen finden sich in den genannten Quellen.

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