Wie und wann kam der Islam nach Asien?

Antwort

Der Islam kam im 7. Jahrhundert nach Asien, kurz nach dem Tod des Propheten Mohammed im Jahr 632. Die Ausbreitung des Islam in Asien erfolgte in mehreren Phasen und auf verschiedenen Wegen: 1. **Arabische Eroberungen**: In den Jahrzehnten nach dem Tod Mohammeds führten arabische Armeen Eroberungen durch, die den Islam nach Westasien brachten. Die Umayyaden und später die Abbasiden erweiterten das islamische Reich bis nach Zentralasien. 2. **Handel**: Muslimische Händler spielten eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des Islam in Süd- und Südostasien. Besonders entlang der Handelsrouten im Indischen Ozean und in Südostasien verbreitete sich der Islam durch den Kontakt mit muslimischen Kaufleuten. 3. **Missionare und Sufis**: Sufi-Missionare trugen erheblich zur Verbreitung des Islam in Asien bei. Ihre spirituellen und mystischen Praktiken fanden oft Anklang bei den lokalen Bevölkerungen. 4. **Eroberungen und Reiche**: Verschiedene muslimische Reiche und Sultanate, wie das Delhi-Sultanat und später das Mogulreich in Indien, trugen zur weiteren Verbreitung des Islam bei. Die Verbreitung des Islam in Asien war ein komplexer Prozess, der über Jahrhunderte hinweg stattfand und durch eine Kombination von militärischen, wirtschaftlichen und kulturellen Faktoren beeinflusst wurde.

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