Ja. Entscheidend ist: Die Nationalsozialisten verfolgten Juden nicht in erster Linie wegen ihres Glaubens, sondern nach einer rassistischen Abstammungslogik. Wer nach den Nürnberger Gesetzen als...
Was dachte Hindenburg über den Nationalsozialismus?
Antwort vomPaul von Hindenburg, der deutsche Reichspräsident von 1925 bis 1934, hatte eine komplexe und ambivalente Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus. Ursprünglich war er skeptisch gegenüber Adolf Hitler und der NSDAP. Hindenburg, ein konservativer Monarchist und ehemaliger Generalfeldmarschall, sah die Nationalsozialisten als radikale Bewegung, die die traditionelle Ordnung bedrohte. Trotz seiner Skepsis stimmte Hindenburg unter dem Druck politischer Instabilität und auf Drängen seiner Berater schließlich zu, Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler zu ernennen. Hindenburg hoffte, dass Hitler und die Nationalsozialisten durch die Einbindung in die Regierung gezähmt und kontrolliert werden könnten. Diese Entscheidung erwies sich jedoch als fatal, da Hitler schnell die Macht konsolidierte und die Weimarer Republik in eine Diktatur verwandelte. Hindenburgs Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus war also geprägt von anfänglicher Ablehnung, gefolgt von einer pragmatischen, aber letztlich fehlgeleiteten Entscheidung, Hitler in die Regierung zu holen.
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