Die Strategie der "verbrannten Erde" (auch "Scorched Earth Policy" genannt) bezeichnet das systematische Zerstören von Infrastruktur, Ressourcen und Versorgungsgütern, um...
Es gab während des Zweiten Weltkriegs tatsächlich einige arabische Freiwillige und Kollaborateure, die auf Seiten des nationalsozialistischen Deutschlands kämpften oder mit der SS und anderen deutschen Organisationen zusammenarbeiteten. Allerdings war ihre Zahl im Vergleich zu anderen ausländischen Freiwilligenkontingenten relativ gering. Einige arabische Nationalisten sahen im nationalsozialistischen Deutschland einen Verbündeten gegen die britische und französische Kolonialherrschaft sowie gegen das zionistische Projekt in Palästina. Der bekannteste Vertreter dieser Zusammenarbeit war der Großmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, der während des Krieges nach Deutschland floh und dort mit der NS-Führung kooperierte. Es gab auch kleinere Einheiten, die aus Freiwilligen aus Nordafrika, dem Nahen Osten oder dem Balkan bestanden, die teilweise in der Wehrmacht oder in der Waffen-SS dienten. Ein Beispiel ist die sogenannte "Arabische Legion Freies Arabien", die jedoch nie eine große militärische Bedeutung erlangte. Zusammenfassend: Ja, es gab Araber, die mit der SS oder anderen deutschen Einheiten zusammenarbeiteten, aber sie stellten nur eine sehr kleine Minderheit dar und hatten keinen entscheidenden Einfluss auf den Kriegsverlauf. Weitere Informationen findest du z.B. auf den Seiten des [Deutschen Historischen Museums](https://www.dhm.de/lemo/kapitel/zweiter-weltkrieg/kriegsverlauf/arabische-freiwillige.html) oder in wissenschaftlichen Publikationen zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs.
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