Im deutschen Rechnungswesen gibt es häufig Unterschiede zwischen der Handelsbilanz nach HGB (Handelsgesetzbuch) und der Steuerbilanz nach Steuerrecht (StB). Diese Unterschiede entstehen, weil das... [mehr]
Eine Pauschalwertberichtigung (PWB) in der Bilanz ist eine Methode, um potenzielle Verluste aus Forderungen zu berücksichtigen, die möglicherweise nicht vollständig eingezogen werden können. Diese Methode wird verwendet, um das Risiko von Forderungsausfällen zu bewerten und eine entsprechende Rückstellung zu bilden. Hier sind die grundlegenden Schritte zur Erstellung einer Pauschalwertberichtigung: 1. **Ermittlung der Forderungen**: Zunächst werden alle offenen Forderungen gegenüber Kunden ermittelt. 2. **Bewertung des Ausfallrisikos**: Basierend auf historischen Daten und Erfahrungen wird ein Prozentsatz festgelegt, der das erwartete Ausfallrisiko widerspiegelt. Dieser Prozentsatz kann je nach Branche und Unternehmen variieren. 3. **Berechnung der PWB**: Der festgelegte Prozentsatz wird auf den Gesamtbetrag der offenen Forderungen angewendet, um die Höhe der Pauschalwertberichtigung zu berechnen. 4. **Buchung der PWB**: Die berechnete Pauschalwertberichtigung wird als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und gleichzeitig als Wertberichtigung auf der Aktivseite der Bilanz abgezogen. Beispiel: - Gesamtbetrag der offenen Forderungen: 100.000 € - Festgelegter Prozentsatz für PWB: 5% - Berechnete PWB: 5.000 € Buchung: - Aufwand für PWB (Gewinn- und Verlustrechnung): 5.000 € - Wertberichtigung auf Forderungen (Bilanz): -5.000 € Diese Methode hilft, die Bilanz realistischer zu gestalten, indem sie potenzielle Verluste aus Forderungsausfällen berücksichtigt.
Im deutschen Rechnungswesen gibt es häufig Unterschiede zwischen der Handelsbilanz nach HGB (Handelsgesetzbuch) und der Steuerbilanz nach Steuerrecht (StB). Diese Unterschiede entstehen, weil das... [mehr]