Nein. Einkommen aus Arbeit und Rente werden nicht gleich besteuert: Arbeitslohn ist grundsätzlich voll steuerpflichtig, bei der gesetzlichen Rente ist nur der steuerpflichtige Anteil relevant &nd...
Ist das Einkommen in den letzten 1–2 Jahren vor Renteneintritt besonders wichtig für die Rentenhöhe?
Antwort vomIn der **gesetzlichen Rentenversicherung (Deutschland)** ist das Einkommen in den letzten 1–2 Jahren vor Rentenbeginn **nicht „besonders“ wichtig** im Sinne einer Sonderregel – es zählt grundsätzlich **jedes Jahr** mit Beiträgen gleichartig in die Berechnung. - Die Rente ergibt sich vor allem aus den **Entgeltpunkten**: Pro Jahr bekommst du (vereinfacht) Entgeltpunkte entsprechend deinem **Jahresbrutto im Verhältnis zum Durchschnittsverdienst** aller Versicherten. Hohe Beiträge in den letzten 1–2 Jahren bringen daher **nur** die Entgeltpunkte **für genau diese Jahre** – nicht mehr als für andere Jahre mit gleicher relativer Höhe. - **Ausnahme/indirekter Effekt:** Wenn in den letzten 1–2 Jahren **überhaupt keine oder deutlich weniger Beiträge** gezahlt werden (z. B. wegen Arbeitslosigkeit ohne/mit geringeren Beiträgen, Teilzeit, Minijob ohne Rentenbeiträge), fehlen Entgeltpunkte – das kann die Rente spürbar senken. Umgekehrt erhöhen sehr gute letzte Jahre die Rente, aber eben **nur anteilig**. - Bei **betrieblicher** oder **privater** Altersvorsorge können „letzte Jahre“ je nach Vertrag/Regelwerk stärker ins Gewicht fallen (z. B. Endgehalt-Modelle), das ist aber **nicht** die Logik der gesetzlichen Rente. Offizielle Infos: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/ (Stichworte: „Entgeltpunkte“, „Rentenberechnung“).
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