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Eine Trennung ist grundsätzlich auch dann möglich, wenn ein Partner nicht einverstanden ist. In Deutschland gilt das sogenannte Trennungsprinzip: Es reicht, wenn einer der Partner die Trennung will und dies klar kommuniziert. Die wichtigsten Schritte und Hinweise: **1. Trennung erklären:** Du solltest deinem Partner klar und unmissverständlich mitteilen, dass du die Trennung möchtest. Am besten schriftlich (z.B. per E-Mail oder Brief), um einen Nachweis zu haben. **2. Getrennt leben:** Das bedeutet, dass ihr keinen gemeinsamen Haushalt mehr führt, also getrennt schlaft, getrennt wirtschaftet und keine gemeinsamen Freizeitaktivitäten mehr unternehmt. Das kann auch in der gemeinsamen Wohnung möglich sein („Trennung von Tisch und Bett“), wenn keine andere Wohnmöglichkeit besteht. **3. Kinder:** Das Wohl der Kinder steht im Vordergrund. Ihr habt beide das Sorgerecht, auch nach der Trennung. Es sollte eine einvernehmliche Regelung zum Umgang und Unterhalt gefunden werden. Falls das nicht möglich ist, kann das Jugendamt vermitteln oder ein Familiengericht entscheiden. **4. Gemeinsamer Besitz:** Alles, was euch gemeinsam gehört, muss aufgeteilt werden. Das betrifft Hausrat, Immobilien, Fahrzeuge, Konten usw. Bei Uneinigkeit kann eine Mediation helfen oder letztlich das Familiengericht entscheiden. **5. Rechtliche Beratung:** Gerade bei Kindern und viel gemeinsamem Besitz ist es ratsam, sich frühzeitig anwaltlich beraten zu lassen. Ein Anwalt kann helfen, die eigenen Rechte zu kennen und durchzusetzen. **6. Scheidung:** Nach einem Jahr Trennung kann die Scheidung eingereicht werden, auch wenn der andere Partner nicht zustimmt. Nach drei Jahren Trennung wird die Zerrüttung der Ehe gesetzlich vermutet. **Hilfreiche Links:** - [Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend](https://familienportal.de/familienportal/familienleistungen/trennung-und-scheidung-1556) - [Deutscher Anwaltverein – Informationen zur Trennung](https://anwaltverein.de/de/newsroom/ratgeber/familienrecht/trennung-und-scheidung) Es ist verständlich, dass die Situation belastend ist. Unterstützung durch Beratungsstellen, das Jugendamt oder einen Anwalt kann helfen, die nächsten Schritte zu planen.
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