Schriftbild ist das sichtbare Gesamtbild einer Schrift – also wie Buchstaben, Wörter und Zeilen optisch wirken. Entscheidend ist nicht nur was geschrieben steht, sondern wie es aussieht. D...
Ist diese Zeugnisformulierung korrekt: „Lumina hat eine sehr leserliche, flüssige und ordentliche Handschrift sowie ein ansprechendes Schriftbild.“?
Antwort vom**Ja, das kann man so formulieren – stilistisch sauberer ist aber: „Lumina hat eine sehr leserliche, flüssige und ordentliche Handschrift sowie ein ansprechendes Schriftbild.“** „Sowie“ passt hier besser als ein einfaches „und“, weil „Handschrift“ und „Schriftbild“ sehr nah beieinanderliegen und der Satz dadurch etwas runder wirkt. Der Punkt am Ende gehört außerdem nicht mit vor das Satzzeichen: also **„Schriftbild.“** statt **„Schriftbild.?“** Noch natürlicher fürs Zeugnis klingen diese Varianten: ## Gute Formulierungen - **Lumina hat eine sehr leserliche, flüssige und ordentliche Handschrift sowie ein ansprechendes Schriftbild.** - **Luminas Handschrift ist sehr leserlich, flüssig und ordentlich; ihr Schriftbild ist ansprechend.** - **Lumina schreibt sehr leserlich, flüssig und ordentlich. Ihr Schriftbild ist ansprechend.** ## Wichtiger Unterschied „Handschrift“ und „Schriftbild“ meinen fast dasselbe. Deshalb wirkt die Formulierung leicht doppelt. Wenn das Zeugnis knapp und präzise sein soll, ist diese Version meist am besten: **Lumina hat eine sehr leserliche, flüssige und ordentliche Handschrift.** Das ist klar, positiv und ohne unnötige Wiederholung.
Verwandte Fragen
Wie lautet in Berliner Zeugnissen die Bemerkung zu Siegerurkunden bei den Bundesjugendspielen?
Eine feste Berliner Pflichtformulierung für Siegerurkunden bei den Bundesjugendspielen gibt es in den Zeugnisvorschriften nicht. In Berlin dürfen solche Hinweise unter „Bemerkungen&ldq...
Was bedeutet „rite“ im Zeugnis?
„Rite“ ist im deutschen Zeugnis praktisch nie ein normales Wort, sondern sehr wahrscheinlich ein Lesefehler oder Tippfehler. Gemeint ist meist „stets“, „zur vollen Zufrie...