Unterschied zwischen kognitionspsychologischer Didaktik und konstruktivistischer Didaktik?

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Die kognitionspsychologische Didaktik und die konstruktivistische Didaktik sind zwei unterschiedliche Ansätze im Bereich der Lehr- und Lernmethoden. Hier sind die Hauptunterschiede: 1. **Grundannahmen über Lernen:** - **Kognitionspsychologische Didaktik:** Dieser Ansatz basiert auf der Annahme, dass Lernen ein Prozess der Informationsverarbeitung ist. Wissen wird als etwas betrachtet, das in den Köpfen der Lernenden gespeichert wird. Der Fokus liegt auf der Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen. - **Konstruktivistische Didaktik:** Hier wird Lernen als ein aktiver, konstruktiver Prozess gesehen, bei dem Lernende ihr Wissen selbst aufbauen. Wissen wird nicht einfach übertragen, sondern durch individuelle Erfahrungen und Interaktionen mit der Umwelt konstruiert. 2. **Rolle des Lehrenden:** - **Kognitionspsychologische Didaktik:** Der Lehrende wird oft als Wissensvermittler gesehen, der Informationen strukturiert und präsentiert, um den Lernprozess zu steuern. - **Konstruktivistische Didaktik:** Der Lehrende fungiert eher als Facilitator oder Moderator, der Lernumgebungen schafft, in denen Lernende selbstständig und aktiv Wissen konstruieren können. 3. **Lernmethoden:** - **Kognitionspsychologische Didaktik:** Typische Methoden umfassen Vorträge, strukturierte Übungen und Tests, die darauf abzielen, spezifische Informationen und Fähigkeiten zu vermitteln und zu überprüfen. - **Konstruktivistische Didaktik:** Bevorzugte Methoden sind projektbasiertes Lernen, problemorientiertes Lernen und kooperative Lernformen, die darauf abzielen, Lernende in authentische und bedeutungsvolle Lernaktivitäten einzubinden. 4. **Ziel des Lernens:** - **Kognitionspsychologische Didaktik:** Das Ziel ist oft die Vermittlung und das Abrufen von Faktenwissen und spezifischen Fähigkeiten. - **Konstruktivistische Didaktik:** Das Ziel ist die Entwicklung von Verständnis und die Fähigkeit, Wissen in verschiedenen Kontexten anzuwenden und zu transferieren. Beide Ansätze haben ihre Stärken und Schwächen und können je nach Kontext und Lernzielen unterschiedlich effektiv sein.

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