Nein – das ist keine „schlechte Angewohnheit“ einzelner Erwachsener, sondern meist ein klares Unterrichtsproblem: Wenn erwachsene Schüler Aufgaben als unklar, sinnlos, zu leicht...
Warum ist es besser, die Motivation von Schülern in der Praxis zu erfragen?
Antwort vomEs ist besser, die Motivation von Schülern in der Praxis zu erfragen, weil praktische Erhebungen oft ein realistischeres Bild der tatsächlichen Motivationsfaktoren liefern. In der Theorie können Schüler möglicherweise idealisierte oder sozial erwünschte Antworten geben, während sie in der Praxis durch direkte Beobachtungen, Interviews oder Umfragen in ihrem natürlichen Lernumfeld authentischere Einblicke in ihre Motivationen geben können. Eine Quelle, die diese Sichtweise unterstützt, ist die Studie von Deci und Ryan (2000) zur Selbstbestimmungstheorie, die betont, dass Motivation stark von den Kontexten abhängt, in denen das Lernen stattfindet. Diese Theorie legt nahe, dass die Erfassung von Motivation in realen Situationen zu einem besseren Verständnis der Faktoren führt, die das Lernen beeinflussen. Für weitere Informationen kannst du die Originalstudie von Deci und Ryan einsehen: [Self-Determination Theory](https://selfdeterminationtheory.org).
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