Eine **Lerngelegenheit** ist eine konkrete Situation, in der Lernen wahrscheinlich oder besonders gut möglich ist, weil ein Anlass, ein Ziel und eine passende Aufgabe/Interaktion zusammenkommen....
Eine didaktische Rekonstruktion ist ein Prozess, bei dem Lehrinhalte so aufbereitet werden, dass sie für Lernende verständlich und zugänglich sind. Wenn Kinder sich selbst Kartenzeichen ausdenken sollen, kann eine didaktische Rekonstruktion aus mehreren Gründen sinnvoll sein: 1. **Verständnis der Lernziele**: Sie hilft dabei, die Lernziele klar zu definieren und sicherzustellen, dass die Aktivität (das Ausdenken von Kartenzeichen) diese Ziele unterstützt. 2. **Anpassung an das Vorwissen**: Kinder haben unterschiedliche Vorkenntnisse und Fähigkeiten. Durch die didaktische Rekonstruktion kann der Unterricht so gestaltet werden, dass er an das Vorwissen der Kinder anknüpft und sie nicht überfordert. 3. **Förderung von Kreativität und Eigenständigkeit**: Indem Kinder eigene Kartenzeichen entwickeln, wird ihre Kreativität gefördert. Die didaktische Rekonstruktion stellt sicher, dass diese kreative Aufgabe sinnvoll in den Unterricht eingebettet ist und die Kinder dabei unterstützt werden. 4. **Strukturierung des Lernprozesses**: Sie hilft dabei, den Lernprozess zu strukturieren und zu planen, welche Schritte notwendig sind, damit die Kinder erfolgreich eigene Kartenzeichen entwickeln können. 5. **Reflexion und Anpassung**: Durch die didaktische Rekonstruktion können Lehrkräfte den Lernprozess kontinuierlich reflektieren und bei Bedarf anpassen, um die Lernziele besser zu erreichen. Insgesamt sorgt die didaktische Rekonstruktion dafür, dass die Aufgabe des Ausdenkens von Kartenzeichen nicht nur eine kreative Übung ist, sondern auch pädagogisch sinnvoll und zielführend in den Unterricht integriert wird.
Eine **Lerngelegenheit** ist eine konkrete Situation, in der Lernen wahrscheinlich oder besonders gut möglich ist, weil ein Anlass, ein Ziel und eine passende Aufgabe/Interaktion zusammenkommen....
**Lernangebot** und **Lerngelegenheit** unterscheiden sich vor allem darin, *wer* es initiiert und *wie* geplant es ist: - **Lernangebot**: Ein **geplantes, bewusst bereitgestelltes** Angebot zum Ler...
„Kumulativ“ (in der Didaktik) wird je nach Kontext oft auch so bezeichnet: - **aufbauend** / **aufeinander aufbauend** - **progressiv** (schrittweise steigernd) - **sequenziell** (in sinn...
Allgemeine Merkmale eines Lernangebots sind typischerweise: - **Zielorientierung:** klare Lernziele/Kompetenzen, die erreicht werden sollen. - **Zielgruppenbezug:** Inhalte, Sprache, Tempo und Vora...
| Gliederungspunkt | Inhalt (kurz) | |---|---| | 1. Begriff | Ein **Lernangebot** ist eine geplante Möglichkeit, etwas zu lernen (z. B. Unterrichtseinheit, Kurs, Workshop, Projekt, Übung, Le...
**Beispiel für didaktisch reduzierten Inhalt im Theorieunterricht einer Fahrschule:** **Thema:** Vorfahrt an Kreuzungen **Didaktisch reduzierter Inhalt:** Statt alle Sonderfälle und Ausnah...
Didaktische Reduktion bedeutet, komplexe Inhalte so zu vereinfachen, dass sie für Lernende verständlich und lernbar werden, ohne das Wesentliche zu verlieren. Im Fahrschulunterricht ist das...
Im Fahrschulunterricht werden verschiedene didaktische Prinzipien angewendet, um den Lernprozess zu erleichtern. Die von dir genannten Prinzipien lauten vollständig: 1. **Vom Bekannten zum Unbek...
Ein aktivierender und interessanter Unterricht für erwachsene Fahrschulanwär zum Thema „Exemplarische Vertiefung und Didaktische Reduktion“ profitiert von einem praxisnahen, part...
Ein Unterrichtskonzept für Fahrlehreranwärter, das auf die Prinzipien „Lernen vom Bekannten zum Unbekannten“, „exemplarische Vertiefung“ und „didaktische Redukt...