Ja, bei verschiedenen Tierarten wurde untersucht, ob es eine Präferenz für die linke oder rechte Körperseite gibt – vergleichbar mit Links- oder Rechtshändigkeit beim Mensche... [mehr]
Feministische Exilforschung beschäftigt sich mit den Erfahrungen, Werken und Lebensumständen von Frauen im Exil, insbesondere im Kontext von Flucht, Vertreibung und Migration. Hier die wichtigsten Infos: **1. Entstehung und Zielsetzung:** Die feministische Exilforschung entstand als kritische Ergänzung zur klassischen Exilforschung, die lange Zeit vor allem männliche Exilanten und deren Werke betrachtete. Ihr Ziel ist es, die Perspektiven, Lebensrealitäten und Leistungen von Frauen im Exil sichtbar zu machen. **2. Themen und Fragestellungen:** - Geschlechtsspezifische Erfahrungen von Flucht und Exil - Auswirkungen von Exil auf weibliche Identität, Familie und Beruf - Netzwerke und Solidarität unter Exilantinnen - Repräsentation von Frauen in Exilliteratur und -kunst - Wechselwirkungen zwischen Exil, Gender und anderen Diskriminierungsformen (z.B. Klasse, Ethnie) **3. Methodik:** Feministische Exilforschung nutzt interdisziplinäre Ansätze aus Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Soziologie und Gender Studies. Sie arbeitet oft mit Biografien, Briefen, Tagebüchern und literarischen Werken. **4. Wichtige Zeiträume und Gruppen:** - Exil während des Nationalsozialismus (1933–1945): Viele jüdische, politisch engagierte oder künstlerisch tätige Frauen mussten emigrieren. - Weitere Fluchtbewegungen im 20. und 21. Jahrhundert (z.B. aus Lateinamerika, Osteuropa, Nahost). **5. Zentrale Erkenntnisse:** - Frauen im Exil waren oft mehrfach diskriminiert (z.B. als Frauen, Jüdinnen, Migrantinnen). - Ihre Leistungen wurden lange übersehen oder marginalisiert. - Viele Exilantinnen engagierten sich politisch, sozial oder kulturell im Aufnahmeland. **6. Bedeutende Vertreterinnen:** Beispiele sind Anna Seghers, Mascha Kaléko, Hannah Arendt, Nelly Sachs und viele andere. **7. Aktuelle Relevanz:** Die feministische Exilforschung trägt dazu bei, heutige Flucht- und Migrationserfahrungen aus einer geschlechtersensiblen Perspektive zu verstehen und historische Kontinuitäten sichtbar zu machen. Weitere Informationen findest du z.B. beim [Exil-Archiv](https://www.exil-archiv.de) oder im [Handbuch der deutschsprachigen Emigration 1933–1945](https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110959878/html).
Ja, bei verschiedenen Tierarten wurde untersucht, ob es eine Präferenz für die linke oder rechte Körperseite gibt – vergleichbar mit Links- oder Rechtshändigkeit beim Mensche... [mehr]
Der empirische Teil einer Diplomarbeit ist der Abschnitt, in dem du eigene Daten erhebst, analysierst und auswertest, um deine Forschungsfrage zu beantworten. Im Gegensatz zum theoretischen Teil, der... [mehr]
Das DLR steht für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Es handelt sich um das nationale Forschungszentrum Deutschlands für Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Di... [mehr]
In der Wissenschaft gibt es immer wieder außergewöhnliche und teils verrückt anmutende Forschungsideen, die oft zu überraschenden Erkenntnissen führen. Hier sind einige Beisp... [mehr]
Die Frass-Studie bezieht sich in der Regel auf eine klinische Studie unter Leitung von Prof. Dr. Michael Frass, die den Einsatz von Homöopathie bei Krebspatienten untersucht hat. Die bekannteste... [mehr]
Der Begriff „wissenschaftlicher Konsens“ bezeichnet die weitgehende Übereinstimmung unter Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern zu einer bestimmten Fragestellung, basieren... [mehr]
Pascal Friedrich ist ein deutscher Wissenschaftler, der sich vor allem mit Künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und deren Anwendungen in der Medizin beschäftigt. Er ist insbeson... [mehr]
In situ Methoden sind wissenschaftliche oder technische Verfahren, bei denen Messungen, Analysen oder Experimente direkt am Ort des Geschehens durchgeführt werden, ohne Proben zu entnehmen oder d... [mehr]
Der Forschungsstand zum Thema „Haltung in der Sozialen Arbeit“ ist vielfältig und wird sowohl theoretisch als auch empirisch intensiv diskutiert. „Haltung“ gilt als zentra... [mehr]
Aktuell gibt es in Norwegen mehrere Forschungsprojekte und -gruppen, die sich mit Epigenetik beschäftigen, insbesondere an führenden Universitäten und Forschungsinstituten. Zu den wicht... [mehr]