Louis Pasteur (1822–1895) war ein französischer Chemiker und Mikrobiologe, der als einer der Begründer der modernen Mikrobiologie gilt. Er ist vor allem bekannt für die Entwicklun... [mehr]
Bakterien spielen eine zentrale Rolle in den Nahrungsbeziehungen und Ökosystemen. Ihre Funktionen umfassen: 1. **Zersetzer**: Bakterien bauen organisches Material wie tote Pflanzen und Tiere sowie Abfallprodukte ab. Dadurch setzen sie Nährstoffe frei, die von Pflanzen wieder aufgenommen werden können. Dies ist ein wesentlicher Teil des Nährstoffkreislaufs. 2. **Stickstofffixierung**: Bestimmte Bakterien, wie die Gattung Rhizobium, leben in Symbiose mit Pflanzenwurzeln (z.B. von Leguminosen) und fixieren atmosphärischen Stickstoff, der für Pflanzen in einer nutzbaren Form umgewandelt wird. Dies ist entscheidend für die Bodenfruchtbarkeit. 3. **Symbiose**: Bakterien leben in Symbiose mit vielen Organismen, einschließlich Menschen. Im menschlichen Darm helfen sie bei der Verdauung und der Synthese von Vitaminen. 4. **Pathogene**: Einige Bakterien sind Krankheitserreger und können Pflanzen, Tiere und Menschen infizieren, was die Nahrungsbeziehungen beeinflusst, indem sie Populationen reduzieren oder schwächen. 5. **Fermentation**: Bakterien sind auch in der Lebensmittelproduktion wichtig, z.B. bei der Herstellung von Joghurt, Käse und Sauerkraut durch Fermentation. Diese vielfältigen Rollen machen Bakterien zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Nahrungsbeziehungen und der ökologischen Balance.
Louis Pasteur (1822–1895) war ein französischer Chemiker und Mikrobiologe, der als einer der Begründer der modernen Mikrobiologie gilt. Er ist vor allem bekannt für die Entwicklun... [mehr]
Bakterien wurden erstmals 1676 von Antonie van Leeuwenhoek mit Hilfe eines selbstgebauten Mikroskops beobachtet und beschrieben. Die Erkenntnis, dass Bakterien Krankheiten verursachen können, ent... [mehr]