Warum fällt weniger Niederschlag, wenn der Regenwald zerstört wird?

Antwort

Die Zerstörung des Regenwaldes führt zu weniger Niederschlag aus mehreren Gründen: 1. **Transpiration**: Bäume und Pflanzen im Regenwald geben durch Transpiration große Mengen Wasser an die Atmosphäre ab. Dieses Wasser trägt zur Bildung von Wolken und letztlich zu Niederschlag bei. Weniger Bäume bedeuten weniger Transpiration und somit weniger Feuchtigkeit in der Luft. 2. **Evapotranspiration**: Dies ist die kombinierte Wirkung von Verdunstung (Evaporation) und Transpiration. Regenwälder haben eine hohe Evapotranspirationsrate, die zur Feuchtigkeitszirkulation beiträgt. Ohne den Wald sinkt diese Rate erheblich. 3. **Klimaregulation**: Regenwälder spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des lokalen und globalen Klimas. Sie beeinflussen Windmuster und die Verteilung von Niederschlägen. Die Abholzung kann diese Muster stören und zu weniger Regen führen. 4. **Bodenfeuchtigkeit**: Regenwälder halten den Boden feucht und verhindern, dass Wasser schnell abfließt. Ohne den Wald trocknet der Boden schneller aus, was ebenfalls zu weniger Verdunstung und somit weniger Niederschlag führt. Diese Faktoren zusammen führen dazu, dass die Zerstörung des Regenwaldes zu einem Rückgang der Niederschlagsmengen führt.

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