Wie hängt Fleischkonsum mit der Zerstörung des tropischen Regenwalds zusammen?

Antwort

Der Konsum von Fleisch, insbesondere von Rindfleisch, steht in direktem Zusammenhang mit der Zerstörung tropischer Regenwälder, vor allem in Regionen wie dem Amazonasgebiet. Der Hauptgrund dafür ist die Umwandlung von Regenwaldflächen in Weideland für Rinder oder in Anbauflächen für Futtermittel wie Soja. Hier die wichtigsten Zusammenhänge: 1. **Weideflächen für Rinder:** In Ländern wie Brasilien werden große Flächen des Regenwaldes gerodet, um Platz für Rinderfarmen zu schaffen. Das Fleisch dieser Rinder wird oft exportiert, unter anderem nach Europa und in die USA. 2. **Futtermittelanbau:** Auch für den Anbau von Soja, das als Tierfutter (vor allem für Schweine und Geflügel) verwendet wird, werden Regenwälder abgeholzt. Ein Großteil des weltweit produzierten Sojas landet nicht direkt auf dem Teller, sondern wird an Tiere verfüttert. 3. **Folgen der Abholzung:** Die Zerstörung des Regenwaldes hat gravierende ökologische Folgen: Verlust der Artenvielfalt, Freisetzung großer Mengen CO₂ (was den Klimawandel beschleunigt) und Beeinträchtigung des Wasserkreislaufs. Zusammengefasst: Ein hoher Fleischkonsum, besonders von Rindfleisch, fördert die Nachfrage nach Weide- und Anbauflächen, was wiederum zur Abholzung und Zerstörung tropischer Regenwälder beiträgt. Wer weniger Fleisch isst oder auf nachhaltige Produkte achtet, kann helfen, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

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