Kann ein Tumor im Harntrakt bei Katzen mit Leukozyturie, aber ohne Hämaturie auftreten?

Antwort

Ja, das ist möglich. Ein Tumor im Harntrakt einer Katze kann zu einer Leukozyturie (vermehrte weiße Blutkörperchen im Urin) führen, ohne dass zwingend eine Hämaturie (Blut im Urin) vorliegt. Tumoren können Entzündungsreaktionen hervorrufen, die eine Einwanderung von Leukozyten in den Harntrakt verursachen, was sich als Leukozyturie im Urinbefund zeigt. Hämaturie tritt meist dann auf, wenn der Tumor die Schleimhaut oder Blutgefäße verletzt, was aber nicht immer der Fall sein muss – insbesondere in frühen Stadien oder bei bestimmten Tumorarten. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Leukozyturie auch viele andere Ursachen haben kann, wie bakterielle Infektionen, sterile Entzündungen oder andere Erkrankungen des Harntrakts. Eine genaue Diagnose sollte daher immer durch eine tierärztliche Untersuchung und ggf. weiterführende Diagnostik (z.B. Ultraschall, Urinkultur, Zytologie) gestellt werden.

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