Das PPS-Verfahren (Probability Proportional to Size) ist ein Stichprobenverfahren, bei dem die Auswahlwahrscheinlichkeit einer Einheit proportional zu einer bekannten Größe (z. B. Umsatz, E... [mehr]
Ausreißer in einer Stichprobe können anhand verschiedener Kriterien und Methoden identifiziert werden. Hier sind einige gängige Ansätze: 1. **Z-Score (Standardabweichung):** - Datenpunkte, deren Z-Score (Anzahl der Standardabweichungen vom Mittelwert) einen bestimmten Schwellenwert überschreitet (z.B. ±3), werden als Ausreißer betrachtet. 2. **Interquartilsabstand (IQR):** - Datenpunkte, die außerhalb des Bereichs [Q1 - 1.5*IQR, Q3 + 1.5*IQR] liegen, wobei Q1 das erste Quartil, Q3 das dritte Quartil und IQR der Interquartilsabstand ist, werden als Ausreißer betrachtet. 3. **Boxplot-Methode:** - Visuelle Methode, bei der Ausreißer als Punkte außerhalb der "Whiskers" eines Boxplots identifiziert werden. 4. **Grubbs' Test:** - Ein statistischer Test, der verwendet wird, um einen einzelnen Ausreißer in einer normalverteilten Stichprobe zu identifizieren. 5. **Dixon's Q-Test:** - Ein Test, der für kleine Stichproben verwendet wird, um Ausreißer zu identifizieren. 6. **MAD (Median Absolute Deviation):** - Datenpunkte, die einen bestimmten Schwellenwert des MAD überschreiten, werden als Ausreißer betrachtet. 7. **Visuelle Inspektion:** - Grafische Methoden wie Scatterplots oder Histogramme können verwendet werden, um Ausreißer visuell zu identifizieren. 8. **Maschinelles Lernen:** - Algorithmen wie Isolation Forest, One-Class SVM oder k-Means können verwendet werden, um Ausreißer in komplexeren Datensätzen zu identifizieren. Die Wahl der Methode hängt von der Art der Daten und dem spezifischen Anwendungsfall ab.
Das PPS-Verfahren (Probability Proportional to Size) ist ein Stichprobenverfahren, bei dem die Auswahlwahrscheinlichkeit einer Einheit proportional zu einer bekannten Größe (z. B. Umsatz, E... [mehr]
Die Median ist eine Kennzahl, die invariant gegenüber Ausreißern ist. Im Gegensatz zum Durchschnitt (Mittelwert) wird der Median nicht durch extreme Werte beeinflusst, da er den Wert in der... [mehr]
Die Binomialverteilung ist eine Wahrscheinlichkeitsverteilung, die die Anzahl der Erfolge in einer festen Anzahl von unabhängigen Bernoulli-Experimenten beschreibt. Ein Bernoulli-Experiment ist e... [mehr]
Eine mehrstufige Stichprobe ist ein Verfahren der Stichprobenziehung, das in mehreren Schritten erfolgt. Es wird häufig in der empirischen Forschung verwendet, um eine repräsentative Stichpr... [mehr]
In der Regel ist sinnvoll, eine Stichprobe zu ziehen, auch wenn genügend Ressourcen vorhanden sind, um die gesamte Auswahlgesamtheit zu untersuchen. Hier sind einige Gründe dafür: 1. *... [mehr]
Bei geschichteten Zufallsstichproben wird die Gesamtpopulation in verschiedene Gruppen oder Schichten unterteilt, die sich in bestimmten Merkmalen unterscheiden. Die Anzahl der Zufallsstichproben, die... [mehr]
Eine geschichtete Auswahl ziehst du, wenn du sicherstellen möchtest, dass verschiedene Unter (Schichten) einer Population in deiner Stichprobe proportional vertreten sind. Dies ist besonders wich... [mehr]
Die Beschreibung von Populationen auf Grundlage von Stichproben erfolgt in mehreren Schritten: 1. **Definition der Population**: Zunächst muss klar definiert werden, welche Population untersucht... [mehr]
Ausreißer können einen erheblichen Einfluss auf die Pearson- und Spearman-Korrelation haben, jedoch auf unterschiedliche Weise: 1. **Pearson-Korrelation**: Diese misst die lineare Beziehun... [mehr]
Der Stichprobenfehler ist der Unterschied zwischen einem statistischen Parameter, der aus einer Stichprobe geschätzt wird, und dem tatsächlichen Wert dieses Parameters in der Grundgesamtheit... [mehr]