Eine mehrstufige Stichprobe ist ein Verfahren der Stichprobenziehung, das in mehreren Schritten erfolgt. Es wird häufig in der empirischen Forschung verwendet, um eine repräsentative Stichpr... [mehr]
Das PPS-Verfahren (Probability Proportional to Size) ist ein Stichprobenverfahren, bei dem die Auswahlwahrscheinlichkeit einer Einheit proportional zu einer bekannten Größe (z. B. Umsatz, Einwohnerzahl) ist. Bei einer **mehrstufigen Auswahl** werden zunächst größere Einheiten (z. B. Gemeinden) und dann darin kleinere Einheiten (z. B. Haushalte) gezogen. **Warum verhält sich das am Ende wie eine einfache Zufallsstichprobe?** Wenn das PPS-Verfahren korrekt angewendet wird, ist die **Gesamtauswahlwahrscheinlichkeit** für jede Endeinheit (z. B. ein Haushalt) am Ende **gleich groß** – unabhängig davon, in welcher größeren Einheit sie liegt. Das liegt daran, dass: - In der ersten Stufe werden die größeren Einheiten proportional zu ihrer Größe gezogen. - In der zweiten Stufe werden aus jeder gezogenen größeren Einheit eine feste Anzahl kleinerer Einheiten zufällig ausgewählt. Dadurch wird die Verzerrung, die durch unterschiedlich große Auswahlbereiche entstehen könnte, ausgeglichen. **Jede Endeinheit hat die gleiche Chance, in die Stichprobe zu gelangen** – wie bei einer einfachen Zufallsstichprobe. **Fazit:** Das mehrstufige PPS-Verfahren sorgt dafür, dass am Ende jede Untersuchungseinheit die gleiche Auswahlwahrscheinlichkeit hat. Deshalb verhält sich die Auswahl wie eine einfache Zufallsstichprobe, obwohl sie in mehreren Stufen erfolgt ist. Weitere Infos zum PPS-Verfahren findest du z. B. bei [Statistik Wiki](https://de.wikipedia.org/wiki/Probability_Proportional_to_Size_Sampling).
Eine mehrstufige Stichprobe ist ein Verfahren der Stichprobenziehung, das in mehreren Schritten erfolgt. Es wird häufig in der empirischen Forschung verwendet, um eine repräsentative Stichpr... [mehr]
Die Binomialverteilung ist eine Wahrscheinlichkeitsverteilung, die die Anzahl der Erfolge in einer festen Anzahl von unabhängigen Bernoulli-Experimenten beschreibt. Ein Bernoulli-Experiment ist e... [mehr]
In der Regel ist sinnvoll, eine Stichprobe zu ziehen, auch wenn genügend Ressourcen vorhanden sind, um die gesamte Auswahlgesamtheit zu untersuchen. Hier sind einige Gründe dafür: 1. *... [mehr]
Ob man eine einfache Zufallsstichprobe oder eine mehrstufige Stichprobe zieht, hängt von den spezifischen Anforderungen der Studie und der Population ab, die untersucht werden soll. Eine einfache... [mehr]
Bei geschichteten Zufallsstichproben wird die Gesamtpopulation in verschiedene Gruppen oder Schichten unterteilt, die sich in bestimmten Merkmalen unterscheiden. Die Anzahl der Zufallsstichproben, die... [mehr]
Eine geschichtete Auswahl ziehst du, wenn du sicherstellen möchtest, dass verschiedene Unter (Schichten) einer Population in deiner Stichprobe proportional vertreten sind. Dies ist besonders wich... [mehr]
Die Beschreibung von Populationen auf Grundlage von Stichproben erfolgt in mehreren Schritten: 1. **Definition der Population**: Zunächst muss klar definiert werden, welche Population untersucht... [mehr]
Der Stichprobenfehler ist der Unterschied zwischen einem statistischen Parameter, der aus einer Stichprobe geschätzt wird, und dem tatsächlichen Wert dieses Parameters in der Grundgesamtheit... [mehr]
Geschichtete Stichproben sind eine Methode der Stichprobenziehung, bei der die Grundgesamtheit in verschiedene Schichten oder Gruppen unterteilt wird, die sich in bestimmten Merkmalen unterscheiden. Z... [mehr]
Zufällige Stichproben sind eine Methode der Stichprobenziehung, bei der jeder Teilnehmende oder jedes Element der Grundgesamtheit die gleiche Chance hat, in die Stichprobe aufgenommen zu werden.... [mehr]