Württembergische Schwaben sprechen das „r“ in der Regel als Zungenspitzen-R (auch alveolares R) aus. Dabei wird die Zungenspitze am Zahndamm (direkt hinter den oberen Schneidezäh... [mehr]
Der schwäbische Dialekt ist besonders durch seine charakteristischen Lautverschiebungen, den spezifischen Wortschatz und die eigene Grammatik. Er gehört zur alemannischen Dialektgruppe und wird vor allem in Baden-Württemberg und Teilen von Bayern gesprochen. Ein markantes Merkmal ist die Verwendung von Diminutiven, oft mit der Endung "-le", wie zum Beispiel "Häusle" für "Haus". Auch die Aussprache ist auffällig, etwa das weiche "s" und das "ä" in vielen Wörtern. Zudem gibt es viele regionale Ausdrücke und Redewendungen, die für Außenstehende oft schwer verständlich sind. Die Schwaben sind zudem bekannt für ihre Sparsamkeit und Fleiß, was sich auch in der Sprache widerspiegelt. Der Dialekt hat eine starke kulturelle Identität und wird oft mit Traditionen und regionalen Bräuchen verbunden.
Württembergische Schwaben sprechen das „r“ in der Regel als Zungenspitzen-R (auch alveolares R) aus. Dabei wird die Zungenspitze am Zahndamm (direkt hinter den oberen Schneidezäh... [mehr]
In Deutschland wird das rollende R (das sogenannte „Zungenspitzen-R“ oder alveolare Vibrant [r]) vor allem in folgenden Regionen gesprochen: 1. **Süddeutschland**: Besonders in Teile... [mehr]
Das Dialektwort „pforzen“ stammt aus dem süddeutschen bzw. schwäbisch-alemannischen Sprachraum. Es bedeutet so viel wie „furzen“, also einen Darmwind ablassen. Das Wo... [mehr]