Nach islamischer Überlieferung wurde der Koran nicht von Muhammad selbst geschrieben, sondern ihm von Gott (Allah) durch den Engel Gabriel (Dschibril) offenbart. Muhammad gilt im Islam als &bdquo... [mehr]
Im Koran gibt es keine allgemeine Anweisung, dass Muslime Nichtmuslime (oft als „Ungläubige“ bezeichnet) belügen oder betrügen dürfen. Der Koran betont vielmehr wiederholt die Bedeutung von Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit im Umgang mit allen Menschen, unabhängig von deren Glauben. Einige Verse, wie zum Beispiel Sure 3:28 oder Sure 16:106, werden manchmal aus dem Zusammenhang gerissen und falsch interpretiert, um zu behaupten, dass Täuschung gegenüber Nichtmuslimen erlaubt sei. Diese Verse beziehen sich jedoch auf spezifische Situationen, etwa auf Fälle von Lebensgefahr oder Zwang, und nicht auf den Alltag oder den generellen Umgang mit Andersgläubigen. Im Gegenteil, der Koran fordert Muslime dazu auf, vertrauenswürdig und gerecht zu sein: - „Und sagt die Wahrheit, wenn ihr sprecht.“ (Koran 6:152) - „O die ihr glaubt! Seid standhaft für Allah und seid Zeugen für die Gerechtigkeit.“ (Koran 5:8) Das Konzept der „Taqiyya“, das manchmal in diesem Zusammenhang genannt wird, stammt aus bestimmten historischen Kontexten und ist kein allgemeines Gebot im Koran. Weitere Informationen findest du beispielsweise auf [quran.com](https://quran.com/). Zusammengefasst: Der Koran erlaubt nicht das generelle Belügen oder Betrügen von Nichtmuslimen. Ehrlichkeit und Gerechtigkeit werden als wichtige Tugenden betont.
Nach islamischer Überlieferung wurde der Koran nicht von Muhammad selbst geschrieben, sondern ihm von Gott (Allah) durch den Engel Gabriel (Dschibril) offenbart. Muhammad gilt im Islam als &bdquo... [mehr]
Im Koran gibt es keine expliziten Stellen, die als „LGBT-freundlich“ im modernen Sinne interpretiert werden können. Die traditionellen Auslegungen des Korans und der islamischen Lehre... [mehr]