Die Aussage Jesu in Johannes 18,36 („Mein Königtum ist nicht von dieser Welt“) wird häufig diskutiert und unterschiedlich interpretiert. Wörtlich sagt Jesus dort: „Mei... [mehr]
Die Kreuzigung Jesu ist ein komplexes Ereignis, das durch eine Vielzahl von Faktoren und Akteuren beeinflusst wurde. Hier sind die Hauptakteure und ihre Motive: 1. **Jüdische religiöse Führer (Hohepriester und Pharisäer)**: - **Motive**: Die jüdischen religiösen Führer sahen Jesus als Bedrohung für ihre Autorität und religiöse Ordnung. Sie waren besorgt, dass seine Lehren und wachsende Anhängerschaft ihre Macht und den Status quo gefährden könnten. Zudem warfen sie ihm Blasphemie vor, da er behauptete, der Sohn Gottes zu sein. - **Akteure**: Hohepriester wie Kaiphas und andere Mitglieder des Sanhedrins (jüdischer Rat). 2. **Römische Behörden (Pontius Pilatus)**: - **Motive**: Pontius Pilatus, der römische Statthalter, war hauptsächlich daran interessiert, die Ordnung und den Frieden in der Provinz Judäa aufrechtzuerhalten. Obwohl er keine Schuld in Jesus fand, gab er dem Druck der jüdischen Führer und der Menge nach, um einen Aufstand zu vermeiden und seine eigene Position nicht zu gefährden. - **Akteure**: Pontius Pilatus und römische Soldaten. 3. **Die Menge**: - **Motive**: Die Menge in Jerusalem, die teilweise von den jüdischen Führern beeinflusst wurde, forderte die Kreuzigung Jesu. Es ist möglich, dass einige von ihnen enttäuscht waren, dass Jesus nicht der politische Messias war, den sie erwartet hatten, der sie von der römischen Herrschaft befreien würde. - **Akteure**: Die Menschenmenge, die "Kreuzige ihn!" rief. 4. **Judas Iskariot**: - **Motive**: Judas, einer der zwölf Jünger Jesu, verriet ihn an die jüdischen Führer für 30 Silberlinge. Die genauen Motive von Judas sind unklar und werden unterschiedlich interpretiert, von Gier bis zu Desillusionierung oder sogar göttlicher Vorsehung. - **Akteure**: Judas Iskariot. Diese Akteure und ihre Motive führten letztlich zur Verhaftung, Verurteilung und Kreuzigung Jesu.
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Lehm spielt in vielen Kulturen und Religionen eine symbolische Rolle, insbesondere im Zusammenhang mit der Schöpfung des Menschen. In der Bibel, speziell im Alten Testament, wird beschrieben, das... [mehr]
Jesus Christus hat Seine Liebe in vielfältiger Weise gezeigt, als Er als Mensch auf der Erde lebte. Besonders deutlich wird Seine Liebe durch folgende Aspekte: 1. **Selbstloser Dienst an den Men... [mehr]
Jesus wird von den Christen in Syrien meist „Jasuʿ“ (يسوع) genannt. Das ist die arabische Form des Namens Jesus, die vor allem von arabischsprachigen Christen verwendet wird. In liturgisch... [mehr]
Unter Christen ist die Sichtweise, Jesus lediglich als Propheten anzusehen, sehr selten und entspricht nicht der klassischen christlichen Lehre. Die überwältigende Mehrheit der christlichen... [mehr]
Die Vorstellung, dass Jesus der Sohn Gottes und somit Gott selbst ist, ist tatsächlich ein zentrales Glaubensbekenntnis im Christentum. Nach christlicher Lehre, insbesondere im Neuen Testament, w... [mehr]
Jesus von Nazareth ist eine zentrale Figur des Christentums und gilt als dessen Begründer. Historisch lebte er vermutlich um das Jahr 4 v. Chr. bis etwa 30/33 n. Chr. im Gebiet des heutigen Israe... [mehr]
Du hast recht: Die Aussage, dass Jesus der „Sohn Gottes“ sei, ist ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens, wird aber im Judentum und im Islam abgelehnt. **Judentum:** Im Jud... [mehr]
Die Frage, warum Jesus erst vor etwa 2000 Jahren auf die Welt kam, beschäftigt Theologen und Gläubige seit Jahrhunderten. In der christlichen Theologie gibt es darauf keine abschließen... [mehr]
Nach christlicher Überlieferung, insbesondere basierend auf der Bibelstelle Sacharja 14,4 im Alten Testament, wird angenommen, dass Jesus bei seiner Wiederkunft auf dem Ölberg (auch Ölb... [mehr]