Die katholische Kirche unterscheidet bei Erscheinungen wie in Medjugorje grundsätzlich zwischen der offiziellen Anerkennung der übernatürlichen Erscheinungen und der pastoralen Begleitu... [mehr]
Die Erscheinungen von Medjugorje und die sogenannten „Mitteilungen der Gospa“ (Gospa = kroatisch für „Unsere Liebe Frau“) sind seit 1981 Gegenstand intensiver Diskussionen innerhalb der katholischen Kirche und unter Gläubigen. Die Inhalte der Botschaften werden von Kritikern häufig als einfach oder wenig tiefgründig („primitiv“) bezeichnet, was Zweifel an ihrer Echtheit aufkommen lässt. Andererseits berichten viele Gläubige von spirituellen Erfahrungen und Bekehrungen im Zusammenhang mit Medjugorje. Auch innerhalb der Kirche gibt es unterschiedliche Meinungen: Einige Kardinäle und Bischöfe zeigen sich offen oder sogar beeindruckt von den Auswirkungen der Erscheinungen auf das Glaubensleben vieler Menschen. Andere wiederum äußern Skepsis oder lehnen die Erscheinungen ab. Die offizielle Haltung des Vatikans ist zurückhaltend: Die Kirche hat die Echtheit der Erscheinungen bisher nicht anerkannt, aber auch nicht ausdrücklich verurteilt. Pilgerfahrten nach Medjugorje sind erlaubt, jedoch ohne offizielle kirchliche Anerkennung der Erscheinungen selbst. Die Frage, ob es sich um einen Schwindel handelt, bleibt offen und wird unterschiedlich bewertet. Die Kirche prüft solche Phänomene sehr sorgfältig und betont, dass private Offenbarungen – selbst wenn sie anerkannt werden – nicht zum Glaubensgut gehören und niemand verpflichtet ist, daran zu glauben. Weitere Informationen findest du z.B. auf der offiziellen Seite des Vatikans: https://www.vatican.va/ und auf der offiziellen Seite von Medjugorje: https://www.medjugorje.hr/de/
Die katholische Kirche unterscheidet bei Erscheinungen wie in Medjugorje grundsätzlich zwischen der offiziellen Anerkennung der übernatürlichen Erscheinungen und der pastoralen Begleitu... [mehr]
Die Marienerscheinungen von Medjugorje, die seit 1981 von mehreren sogenannten Sehern berichtet werden, sind tatsächlich bis heute von der katholischen Kirche bzw. vom Vatikan nicht offiziell als... [mehr]