Glaubte Martin Luther an die doppelte Prädestination?

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Martin Luther glaubte nicht an die doppelte Prädestination im Sinne von Johannes Calvin. Während Calvin lehrte, dass Gott von Ewigkeit her einige Menschen zur Erlösung und andere zur Verdammnis bestimmt hat, war Luthers Sichtweise differenzierter. Luther betonte die Gnade Gottes und die Rechtfertigung durch den Glauben, ohne eine klare Lehre der doppelten Prädestination zu formulieren. Er glaubte an die Erwählung zur Erlösung, aber seine Ansichten zur Verdammnis waren weniger ausgeprägt und nicht so systematisch wie bei Calvin.

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