Papst Benedikt XVI. (bürgerlich Joseph Ratzinger) galt tatsächlich als feinsinniger Gelehrter und einer der bedeutendsten Theologen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Seine wissenscha... [mehr]
Ja, das ist grundsätzlich eine Möglichkeit. In vielen Institutionen, insbesondere in Kirchen oder anderen religiösen Gemeinschaften, gibt es tatsächlich den Ansatz, bestimmte Dogmen oder Lehren nicht offiziell abzuschaffen, sondern sie „stillschweigend“ nicht mehr zu betonen oder anzuwenden. Das bedeutet, sie werden nicht mehr aktiv gelehrt oder praktiziert, bleiben aber formal bestehen. Diese Vorgehensweise kann Vorteile haben: Sie vermeidet Konflikte mit Traditionalisten, die an den alten Dogmen festhalten, und ermöglicht gleichzeitig eine Anpassung an veränderte gesellschaftliche Realitäten. Allerdings kann es auch zu Unklarheiten führen, wenn nicht eindeutig kommuniziert wird, welche Lehren noch gelten und welche nicht mehr relevant sind. In der Praxis spricht man dabei oft von einer „Suspendierung“ oder „Zurückstellung“ von Dogmen. Ein berühmtes Beispiel ist das sogenannte „Syllabus errorum“ der katholischen Kirche, der heute faktisch keine Rolle mehr spielt, aber nie offiziell abgeschafft wurde. Ob und wie das möglich ist, hängt letztlich von der jeweiligen Institution und ihren Regeln ab. In der katholischen Kirche etwa ist die formale Abschaffung von Dogmen sehr schwierig, aber eine De-facto-Stilllegung durch Nichtanwendung kommt durchaus vor. In anderen Organisationen oder Gemeinschaften kann das ähnlich gehandhabt werden.
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Bislang gibt es keinen Papst Leo XIV. in der Geschichte der katholischen Kirche. Der aktuelle Papst (Stand: Juni 2024) ist Papst Franziskus. Daher kann keine Aussage über die Haltung eines Papste... [mehr]
„Hochwürden“ ist eine respektvolle Anrede für katholische oder evangelische Geistliche, insbesondere für Priester oder Pfarrer. Es handelt sich um eine traditionelle, heute... [mehr]
Die Frage, ob der Katholischen Kirche ein neues Reform-Konzil fehlt, wird innerhalb und außerhalb der Kirche intensiv diskutiert. Ein Konzil ist eine Versammlung von Bischöfen und anderen K... [mehr]
Ein Bischof ist ein hoher Geistlicher in der katholischen Kirche, der die Leitung über ein Bistum (Diözese) hat und für die Seelsorge sowie die Verwaltung in seinem Gebiet verantwortlic... [mehr]
Pater Karl Wallner ist ein österreichischer Zisterziensermönch, Theologe und Professor, der in der katholischen Kirche aktiv ist. In der Sendung „Stunde der Seelsorge“ äu&sz... [mehr]
Die Kirche versteht unter der Jungfrauengeburt, dass Maria Jesus empfangen und geboren hat, ohne zuvor mit einem Mann geschlafen zu haben. Das bedeutet, dass Jesus nach kirchlicher Lehre nicht durch e... [mehr]
Die Katholische Kirche hat tatsächlich seit ihrer Entstehung immer wieder Einfluss auf die Weltpolitik genommen – sowohl offen als auch verdeckt. Als eine der ältesten und grö&szl... [mehr]
Um die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (umgangssprachlich: Mormonen) offiziell zu verlassen, gibt es einen klaren Prozess: 1. **Schriftliche Austrittserklärung verfassen:**... [mehr]
Ob die Katholische Kirche ein weiteres Konzil benötigt, ist eine viel diskutierte Frage unter Theologen, Kirchenhistorikern und Gläubigen. Das Zweite Vatikanische Konzil (2–1965) war e... [mehr]